Florian A. Mayer will den Meringer Investitionsstau anpacken

Mering: Papst-Johannes-Haus, Michaelstuben |

Für den CSU-Bürgermeisterkandidaten stehen infrastrukturelle Defizite wie die Kinderbetreuung, das Zentrum und die ärztliche Versorgung im Vordergrund

Mering. Ehrgeizige Ziele hat sich CSU-Chef Florian A. Mayer gesetzt, die er als Bürgermeister im kommenden Jahr angreifen will. Merings infrastrukturelle Defizite stehen für den CSUler dabei im Vordergrund. Er schlägt vor, das ein oder andere Grundstück auf Vorrat einzukaufen oder Bestandsflächen zurückzuhalten wie beispielsweise im neuen Gewerbepark. Dass dies Geld kostet ist Mayer klar, der in solchen Maßnahmen jedoch vor allem die Chancen sieht. Egal ob bei der Kinderbetreuung, der ärztlichen Versorgung, der Gewerbeansiedlung oder beim Wohnungsbau, der Gemeinde fehlt es immer an Räumlichkeiten bzw. an Grund und Boden für wichtige Projekte.

Grundlage für vorausschauende Politik ist ein gutes und faires Verhältnis zwischen Kommune und Eigentümern, welches Florian A. Mayer als Bürgermeister deshalb als erstes schaffen will. Dass dies möglich sei hat die CSU mit Mayer und Fraktionschef Georg Resch nicht nur im Rahmen des Baugebietes Oberfeld 1 bewiesen. Damals hatte die CSU sowohl mit den Eigentümern als auch der Firma Dumberger eigenständig verhandelt und den heutigen Kompromiss heraus gehandelt. Aktuell ist Mayer in Gesprächen mit verschiedenen Eigentümern, um auszuloten wo die Gemeinde langfristig weitere Kinderbetreuungsplätze schaffen könnte. Die CSU glaubt an die Notwendigkeit weiterer Einrichtungen durch die zahlreichen großen Neubauprojekte.

Es fehlt an Objekten für Kinderbetreuung und ärztliche Versorgung

Daneben will Mayer die längst überfällige Sanierung vieler Gemeindestraßen sowie den Ausbau der ärztlichen Versorgung vorantreiben. Bei letzterem mangelt es ebenfalls an Räumlichkeiten. So habe Mering bereits Fachärzte verloren, die aufgrund der begrenzten ärztlichen Lizenzen nur schwer zurückgewonnen werden können. Mering steht bei der ärztlichen Grundversorgung im Gemeindevergleich zwar grundsätzlich noch recht gut da, allerdings geht das ärztliche Angebot nicht mit dem Bevölkerungswachstum einher. Hier müsse das vorrangige Ziel sein geeignete Räumlichkeiten zu finden. Mayer pladiert dafür nochmals über die Schaffung einer kommunalen Gesellschaft nachzudenken, die sich solchen Projekten wie dem Bau eines Ärztehauses widmen könnte. Auch private Investoren seien gerne gesehen. In diesem Zusammenhang verweist der Zweite Bürgermeister auch auf das Gesundheits- und Sozialzentrum, das die CSU als Nachfolgelösung des ehemaligen Kreiskrankenhauses durchgesetzt habe.

Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich zusammen mit Marktplatz und Rathaus aufplanen

Bereits seit 2012 ist für den CSU-Kandidaten auch die Einführung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches im Meringer Ortszentrum im Zuge der Planungen für eine Neugestaltung von Marktplatz und Rathaus eines seiner zentralen Punkte. Dafür müsse nun eine gemeinsame Planung her, um Synergieeffekte nutzen zu können. „Denn zwei Baustellen nacheinander an derselben Stelle können wir unseren Gewerbetreibenden nicht zumuten“, so Florian A. Mayer. Stattdessen müsse sich nun endlich etwas bewegen, um in einem ersten Schritt mit Hilfe von einfachen Maßnahmen dem Wunsch vieler Bürger und der Gewerbetreibenden nach einer Geschwindigkeitsreduzierung im Innerort nachzukommen, denn die Verkehrsberuhigung im Meringer Ortszentrum ist schon seit 15 Jahren ein großes Thema. Zuletzt hatte sich die CSU für eine streckenbezogene Temporeduzierung im Innerort stark gemacht.

Arbeitsgruppen bestätigen Notwendigkeit zahlreicher CSU-Anträge

Außerdem stellte Florian A. Mayer im Rahmen eines kommunalpolitischen Abends weitere Erfolge seiner Partei dar. So sei die Stelle des Marktbeauftragten auf einen CSU-Antrag hin geschaffen worden. Viele ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in dem von Kral Grabler und seinen Workshopteilnehmern erarbeiteten Maßnahmenkatalog. Die CSU unterstützt hier grundsätzlich alle Ideen, die nach Haushaltslage Zug um Zug umgesetzt werden könnten. Im Maßnahmenpaket selbst finden sich auch zahlreiche Punkte wieder, welche unter anderem auf ehemalige CSU-Anträge zurückgehen wie eine verbesserte Werbung, der Anschaffung von elektronischen Informations- und Werbetafeln oder einem Flächen- und Leerstandsmanagement. Diese könnten nun zeitnah umgesetzt werden.
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