Für die CSU sind die Vereine und das Ehrenamt das Herzstück in Mering

CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer (mitte), Kreisrat Karl-Heinz Brunner (rechts) und die stellv. Fraktionsvorsitzende Martina Schamberger stoßen zusammen mit Landrat Dr. Klaus Metzger (2. von rechts) und seinem Stellvertreter Manfred Losinger auf das neue Jahr an. (Foto: Olga Mayer)
 
CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer (mitte) und Sonja Seldmeir (rechts) bedanken sich bei der Kindertrommelgruppe Druns Alive des Meringer Turnvereins für den sportlichen Tanzauftritt. (Foto: Olga Mayer)
Mering: Papst-Johannes Haus |

Ortsvorsitzender Florian A. Mayer appeliert beim Neujahrsempfang seiner Partei an das Demokratieverständnis

Mering. Seit 18 Jahren lädt der Meringer CSU Ortsverband am zweiten Sonntag im Januar Vereinsvorstände, Ehrenamtliche, politische Mandatsträger und interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang ein. Dabei ist es dem Ortsvorsitzenden und Zweiten Bürgermeister Florian A. Mayer besonders wichtig den Gedankenaustausch und die Zusammenarbeit zu stärken.

In seiner Neujahrsansprache lobte Florian A. Mayer die Arbeit des Ehrenamtes und der Meringer Vereine, die sich tagtäglich durch den immer größer werdenden Dschungel an neuen Vorschriften und Regularien wühlen müssten. Dies sei oft fast nicht mehr zu leisten. Er forderte ein gegensteuern und stellte den Ehrenamtlichen jede Unterstützung in Aussicht: „Die Vereine und unser Ehrenamt sind das wertvollste, was wir von Seiten der Gemeinde unterstützen können“, so Mayer.

Beim Gewerbegebiet CSU-Forderungen durchgesetzt

Beim neuen Gewerbegebiet stellte der CSU-Chef klar, dass die CSU ihre Forderungen durchsetzen konnte und damit den berechtigten Einwendungen der Bürger Rechnung getragen wurde. Statt eines Industriegebietes auf Vorrat sei es richtig nur ein Gewerbegebiet zu realisieren, da der Hauptinvestor selbst nicht zwingend ein Industriegebiet benötigt. Ferner wird auf Drängen der CSU nun ein Produktionsanteil von 50% sowie eine LKW-Obergrenze vertraglich fixiert, so Florian A. Mayer.

Kompromisse als Grundlage einer Demokratie

Als besonderen Erfolg einer ausgewogen Sachpolitik sieht Mayer die Schaffung von mehr als 20 Bauplätzen im Baugebiet Oberfeld 1 im letzten Jahr. Auch wenn dies der CSU eigentlich zu wenig war, so müsse man in einer Demokratie doch auch Verständnis für andere Sichtweisen zeigen. Ohne Kompromisse sei eine zufriedenstellende Sachpolitik im Sinne aller Bürger nämlich nicht möglich.

Als wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre sieht Mayer die Vision 2025 von Pfarrer Schwartz. Ob das Projekt am Ende kommt, das solle allein der Bürger entscheiden, so Mayer. Unterschiedliche Auffassungen habe man im Marktgemeinderat aber beispielsweise beim künftigen Rathausstandort oder der Einbeziehung der Verkehrsberuhigung im Zentrum und der geplanten Tiefgarage. Vor allem die CSU poche auf die Einbeziehung des bisherigen Standortes des Rathauses aufgrund der Zentralität und der Aufgabenfülle, so Mayer. Ein Verkauf des alten Rathauses sei mit der CSU außerdem nicht zu machen. Im Rahmen der Vision 2025 war ursprünglich an ein Bürgerzentrum gedacht. Dies müsse auch die oberste Priorität sein an diesem Standort zusammenzufügen, was zusammengehört. Mit einer Nachfolgelösung für das Bürgerzentrum, die Volksbühne, den Hort und dem Papst-Johannes-Haus habe man mehr als genug Räumlichkeiten in diesem Areal zu integrieren. Außerdem will Mayer die Verkehrsberuhigung im Zentrum wegen der Vision 2025 nicht auf die lange Bank schieben und plädiert zudem für eine sinnvolle Größenordnung bei der Tiefgarage. Hier sei besonders auf die Folgekosten zu achten, so der Zweite Bürgermeister.

Für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr lobte Mayer vor allem Landrat Dr. Klaus Metzger, der im Kreistag mit seiner Arbeit großen Anteil dazu beitrage, dass es eine so harmonisch Zusammenarbeit gibt. Metzger blickte in seinem Grußwort unter anderem auf den sozialen Wohnungsbau und den Baustopp beim Meringer Gymnasium zurück. Anschließend traten die Bewegungskünstler des Meringer Turnvereins und die Kindertrommelgruppe Druns Alive auf, bevor die CSU bei Canapes und Getränken zu Gesprächen einludt.
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