Meringer Schulprojekte in Afrika zukunftsfähig machen

CSU-Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Florian A. Mayer (rechts) sichert Margit Straka (hakuna matata) seine Unterstützung bei der Zukunftssicherung der Meringer Schulen in Afrika zu. (Foto: Olga Mayer)
Mering: Sozialstation Mering gemeinnützige GmbH |

Entwicklungshilfe mit der CSU Mering und hakuna matata

Mering. Unter dem Motto "Entwicklungshilfe, die wirklich ankommt" veranstaltete die Meringer CSU zusammen mit Margit Straka einen Informationsabend über den Schulbau Ihres Vereins "hakuna matata" in Kenia nähe der Großstadt Mombasa. CSU-Ortsvorsitzender Florian A. Mayer, der selbst bereits mit Einheimischen am Kilimandscharo Kontakte knüpfte, sicherte seine Unterstützung zu, um die von Meringern initiierten Schulprojekte auf Dauer sicherzustellen.

Nur mit "Hilfe zur Selbsthilfe" über bedarfsgerechte Bildung können wir den Menschen in Afrika langfristig zu Wohlstand in Ihrer Heimat verhelfen und die Fluchtursachen aus dem ärmeren Regionen der Welt bekämpfen, so Florian Mayer, der während seiner Tansania Reise viel Armut erlebt hatte und dies den anwesenden Gästen in seiner Begrüßung berichtete. Deshalb seien Projekte wie das von Margit Straka in Kenia über jede staatliche Entwicklungshilfe zu stellen. Statt in anonyme Kanäle würden Spender und Unterstützer hier nämlich genau sehen, wo die Gelder hinfließen. Und die Vorsitzende des Vereins Margit Straka kümmert sich höchstpersönlich um die Verwaltung der Ausgaben und entscheidet nach Notwendigkeit über deren Einsatz. Deshalb, so Mayer, wolle er als Bürgermeister helfen, dass die Meringer Projekte auf Dauer gesichert werden können.

Mayer und Straka wollen den Bestand der Schule dauerhaft sichern

Margit Straka ging in Ihrem Vortrag auf die Gründung Ihres Vereins und den Bau Ihrer Schule ein, in der aktuell 300 Kinder untergebracht seien. Für die Betreuung dieser sind 11 Lehrer mit Hochschulabschluss tätig, die Schule ist mittlerweile auch staatlich anerkannt. Außerdem besteht eine Partnerschaft mit dem Gymnasium Mering. Neben dem Schulbau benötigt der Verein aber jeden Monat weitere Gelder, um Familien bei der Zahlung Ihres Schulgeldes zu unterstützen. Eine Patenschaft für ein Kind kostet derzeit 200 Euro pro Jahr und macht in etwa die Hälfte des Geldes aus, das pro Jahr für ein Kind aufgebracht werden muss. Straka will, dass die Schule langfristig direkt aus Kenia betrieben werden und sich Ihr Verein vor allem um die Patenschaften kümmern kann. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg, denn die Schule platzt aus allen Nähten und soll erweitert werden. Auch wünscht sich die Initiatorin noch ein Grundstück, das als Außen- und Sportanlage genutzt werden kann. Seit dem Kauf Ihres ersten Grundstückes seien aber auch in Kenia die Preise stark angestiegen. Deshalb hofft Margit Straka auf weitere Unterstützer und Spenden, um Ihre Planungen weiter voranzutreiben.

Ab 25 Euro im Jahr einen Beitrag zur Selbsthilfe leisten

Zur gemeinsamen Veranstaltung mit der CSU waren zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger gekommen und es kam auch zu Neuabschlüssen von Patenschaften und einem Zuwachs der Vereinsmitglieder von bisher 66 auf nun über 70 Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt nur 25 Euro und geht zu 100% in die Arbeit vor Ort. Wer nicht an dem Vortragsabend teilnehmen konnte, die Arbeit des Vereins aber unterstützen möchte, der kann sich direkt bei Margit Straka (08233/8699) oder über die Internetpräsenz www.hakunamatata-straka.de informieren. In Straka´s Friseursalon besteht auch die Möglichkeit sich über die Patenschaften zu informieren und direkt eine Familie zu unterstützen. 
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