Nach 24 Jahren möchte die CSU das Meringer Rathaus zurückerobern

Der Ortsvorsitzende der CSU Mering Florian Mayer ist bereits seit fünf Jahren zweiter Bürgermeister. Bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 möchte er gerne zum Bürgermeister gewählt werden.
 
Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko (links) und Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz (rechts) freuten sich, dass Florian Mayer von allen Wahlberechtigten zum CSU-Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020 nominiert wurde.
Mering: Rathaus |

Im Alter von 18 Jahren trat der in München geborene Florian Mayer, der seit 1983 in der Marktgemeinde lebt und sich als „echter Meringer“ hier wohlfühlt, der Jungen Union bei. Er war acht Jahre deren Vorsitzender und auch stellvertretender JU-Kreisvorsitzender. Seit 11 Jahren gehört er dem Marktgemeinderat und Kreistag an und ist fast genauso lange Ortsvorsitzender der CSU Mering. Daneben vertritt er im CSU-Kreisverband und der Kreistagsfraktion den Vorsitzenden bei Bedarf. Vor sechs Jahren verlor er in der erforderlichen Stichwahl mit 84 Stimmen Rückstand gegen den Amtsinhaber Hans-Dieter-Kandler. Bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 möchte er diesmal zum Ersten Bürgermeister in Mering gewählt werden.

Nach seinem Abitur am Augsburger Rudolf-Diesel-Gymnasium absolvierte Florian Mayer von 1999 bis 2001 eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Im Jahr 2008 beendete er sein betriebswirtschaftliches Studium als Diplom-Kaufmann an der Universität Augsburg. Seit 2008 arbeitet Florian Mayer als Firmenkundenbetreuer im genossenschaftlichen Bankbereich. Dort bildete er sich berufsbegleitend an der Akademie Bayerischer Genossenschaften zum Zertifizierten Firmenkundenbetreuer weiter. Seit 2014 ist er als Firmenkundenbetreuer bei der Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank tätig und kümmert sich verstärkt um Agrarkunden und Unternehmer im privaten wie gewerblichen Bereich. „Durch meine Arbeit habe ich viele Erfahrungen im Bereich Finanzen sowie im Umgang mit Firmen und vielen Landwirten, kenne deren Sorgen und Nöte und führe außerdem Verhandlungen mit Grundstückseigentümern“, verrät er. Seit 2013 ist er verheiratet und baute zwei Jahre später in Mering. Seine Hobbies sind die Berge, Reisen, fremde Kulturen, sein Haustier - ein Kater - und die Fotografie.
„Ich möchte ein Bürgermeister für alle Meringer sein. Ich vertrete eine christliche Politik, die unsere Lebensgrundlagen in den Vordergrund stellt“, verspricht Florian Mayer, der am Wahltag bereits 40 Jahre alt ist und seit 2009 den Ortsverband Mering zum aktivsten und mitgliederstärksten im Landkreis Aichach-Friedberg aufbaute.

Priorität legt er auf den Dialog mit den Bürgern. Bereits über die CSU Mering organisierte Mayer zahlreiche Bürgersprechstunden und über den Arbeitskreis „Bürgerdialog“ weitere Aktivitäten, um die Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse von alteingesessenen und neuen Bürgern zu erfahren. Der Mensch soll bei ihm Mittelpunkt der politischen Entscheidungen stehen, weshalb ihm die Förderung des Ehrenamtes, der zahlreichen Vereine und Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bürgernetz und Sozialstation sehr am Herzen liegen. „Vor allem die Ambulante Alten- und Krankenpflege ist so wichtig in Mering, damit ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem Haus bleiben können“, sagt er. Als Bürgermeister möchte er die Infrastruktur auf Vordermann bringen und aufgeschobene Projekte angehen. Dazu zählen die Erweiterung der Grundschule II (Ambérieustraße), die Kinderbetreuungseinrichtungen, der Rathausneubau einschließlich der Marktplatzgestaltung und die Verkehrsberuhigung. „Öffentliche Einrichtungen müssen unbedingt behindertengerecht sein und ich befürworte das Angebot von Pfarrer Thomas Schwartz für einen größeren Veranstaltungssaal“, erklärte Mayer in seiner Nominierungsrede. Ein wichtiger Punkt sei auch der Bereich „Bauen und Wohnen“. "Familien, die hier bleiben wollen, sollten in Mering die Chance haben, einen Bauplatz zu bekommen. Für die 30 Bauplätze am Oberfeld 1 hatte die CSU vehement gekämpft", erinnert er. Was das Gewerbe betrifft, setzt er auf kleinteiligere Erschließung und auf Betriebe, die zu Mering passen. Im Bereich Asyl ist seiner Meinung nach die dezentrale Unterbringung sozialverträglicher für die Anwohner und gewährleiste eine bessere Integration der Menschen. Was eine autobahnähnlich ausgebaute Osttangente im Landkreis-Süden betrifft, habe sich die CSU Mering dagegen ausgesprochen und es sei ihr Erfolg, dass sich auch der Kreistag dagegen positioniert habe, so Mayer. „Ich möchte die bestehenden Freundschaften mit Ambérieu in Frankreich und Karmiel in Israel fördern. Sehr wichtig ist für mich auch das Fest zum 1000-jährigen Bestehen im Jahr 2021“, schloss Mayer. Sollte er zum Bürgermeister von Mering gewählt werden, möchte er im Anschluss an das Jubiläumsjahr das Kreuz nach Andechs tragen.

Der erste Schritt für die Wahl im Frühjahr 2020 ist vollzogen: bei der Nominierung am 5. Juli wurde er von den Wahlberechtigten mit 100 Prozent zum Bürgermeisterkandidaten der CSU Mering bestimmt.
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