Stefan Hummel möchte Bürgermeister in Mering werden

Der 34-jährige Stefan Hummel, derzeit als Verwaltungsleiter in Pöttmes tätig, möchte im Frühjahr 2020 Bürgermeister in Mering werden.
Mering: Rathaus | Am 12. Juli wurde der 34-jährige Verwaltungsleiter der Marktgemeinde Pöttmes mit 100 Prozent nominiert. Die fachliche und menschliche Eignung bestätigte ihm sein Chef, Bürgermeister Franz Schindele.

Seit 24 Jahren ist das Meringer Rathaus mit dem Ersten Bürgermeister Hans-Dieter Kandler in den Händen der SPD. Stefan Hummel möchte diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen und verspricht, seine Heimatgemeinde Mering noch moderner, aktiver und bürgerfreundlicher zu gestalten. Als Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Bestehen des Ortsvereins der SPD Mering wünscht er sich, im Frühjahr das Bürgermeisteramt übernehmen zu können. Der erste Schritt ist getan: Er wurde von allen Wahlberechtigten als SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2020 nominiert.

Stefan Hummel ist in Bamberg geboren.Vor fünf Jahren ist er mit seinem Ehemann Florian Hummel zurück in dessen Heimatort Mering gezogen. Er fühlt sich hier wohl, Mering ist für ihn zu einer neuen Heimat mit neuen Freunden geworden. Nach dem Abitur studierte er an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Betriebswirtschaft und schloss als Wirtschaftsassistent ab. An der Hochschule für den öffentlichen Dienst erwarb er sich den Titel Dipl. Verwaltungswirt und arbeitet seit vielen Jahren als Beamter in der bayerischen Kommunalverwaltung. Seine berufliche Laufbahn begann im Jahr 2010 in der Münchner Stadtverwaltung im Personal- und Organisationsreferat. Im Jahr 2015 wechselte Stefan Hummel auf eigenen Wunsch ins Rathaus Pöttmes. Als Verwaltungsleiter für 170 Beschäftigte verantwortet er ein Haushaltsvolumen von 27 Millionen Euro. Seitdem ist er täglich mit dem Aufgabenspektrum eines Rathauses beschäftigt und kennt die Themenbereiche Bauland- und Ortsentwicklung, Kinderbetreuung, Kultur, Hoch- und Tiefbau. „Ich war bereits bei Projekten wie dem Rathausneubau mit der Umgestaltung des Marktplatzes, beim Bau eines Kindergartens und eines Ärztehauses involviert“, erzählt er. Er übt seinen Beruf gerne aus und sieht Bürgernähe, Verantwortungsbereitschaft und Transparenz als sehr wichtig an. Nebenberuflich unterrichtet er Kommunalrecht und Allgemeines Verwaltungsrecht an der Hochschule für den öffentlichen Dienst und an der Bayerischen Verwaltungsschule. Viele Jahre war er als Ehrenamtlicher Richter (Schöffe) tätig und lernte junge Menschen kennen, die durch Delikte auf die schiefe Bahn geraten waren. In Mering ist er außerdem der zweite Sprecher des Aktionsbündnisses „Mering ist bunt“.

Bürgermeister zu sein, bedeutet für Stefan Hummel, erster Diener der Gemeinde für alle Menschen zu sein. Er ist bereit, auch am Wochenende ein offenes Ohr für Anliegen von Bürgern zu haben. Er hat die für ein Bürgermeisteramt wichtigen Kompetenzen: er kann leiten und führen, begeistern, zuhören, besitzt Ruhe, Ausgeglichenheit, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und verfügt über das nötige Fachwissen. Er steht für eine klare Kommunikation, ehrliche Antworten und möchte Lösungen finden.

Die wichtigsten Themen sind für den SPD-Kandidaten die Bereiche Bauen und Wohnen, Ortsentwicklung, Umwelt, Bildung und Soziales. Er möchte ein Wohnangebot für jeden schaffen, egal ob Single, Familie, jung oder alt. Familien, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten, sollte das möglich sein, aber Mering brauche auch eine gesteuerte maßvolle Nachverdichtung mit altersgerechten Wohnungen, Mietwohnungen und Eigentumswohnungen. Mering müsse weiterhin die Nummer 1 des Landkreises im sozialen Wohnungsbau bleiben. Seine Ideen: Baulandvergabe in eigener Hand halten, Nachverdichtung mit Bauleitplanung steuern, eigene Sozialwohnungen über ein kommunales Wohnraumförderungsprogramm, Wohnprojekte für Senioren und Mehrgenerationenhäuser. Wohnen dürfe seiner Meinung nach nicht zum Luxusgut in der Gesellschaft werden. Mering müsse weiterhin ein attraktives Ortszentrum haben: durch das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) könne Mering an der Städtebauförderung teilnehmen und Zuschüsse für die Innerortsgestaltung erhalten. Aber auch der Marktbeauftragte sei weiterhin wichtig. Hummel strebt an, die heimische Wirtschaft zu fördern und mit den Verantwortlichen einen partnerschaftlichen Dialog zu pflegen. Für die wichtige Arbeit der Vereine möchte er gemeinsam mit der Kirche eine zukunftsfähige Lösung für Veranstaltungen suchen und den Rathausneubau als Chance für die Raumsituation in Mering nutzen. Was die Umwelt betrifft, sollte die Gemeinde vorbildlich handeln beim Bauen, energetischen Sanieren, der Bewirtschaftung und Pflege öffentlicher Flächen und der Verwendung fair gehandelter Produkte. Im Bereich Bildung und Soziales sollte die Gemeinde bezüglich der Kinderbetreuung rechtzeitig Vorkehrungen für den wachsenden Bedarf an Krippen und Hortplätzen treffen. Bestehende Einrichtungen wie der Kindergarten Kapellenberg sollten erweitert und weitere Einrichtungen neu gebaut werden. „Öffentliche Gelder sind nirgendwo besser investiert als in der Zukunft unserer Kinder“, erklärt Stefan Hummel. Die Beziehungen von Mering mit Ambérieu in Frankreich und Karmiel in Israel sind ihm ebenfalls sehr wichtig: die derzeitige Städtefreundschaft mit Karmiel möchte er sogar in eine Partnerschaft umwandeln.

Für alle Ideen und Visionen ist ihm Transparenz sehr wichtig: deshalb plant er die Einrichtung einer Bürgerwerkstatt mit eigenem Budget und festgeschriebenen Kompetenzen in Mering.
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