Prächtige Rösser und blitzendes Zaumzeug: Am Sonntag, 2. September, findet das Kutschenturnier in Mickhausen statt

Am Sonntag, 2. September, gibt es eine Neuauflage des Kutschenturniers auf der Herrgottsruh hoch über der Staudengemeinde Mickhausen. Bis zu 40 Kutschen und Gespanne werden erwartet. Foto: Walter Kleber


Prächtige Rösser, blitzendes Zaumzeug und geschmückte Kutschen bestimmen am Sonntag, 2. September, wieder das Bild in der von Linden und Birken gesäumten Naturarena auf der Herrgottsruh hoch über der Staudengemeinde Mickhausen. Bereits zum neunten Mal veranstaltet der Förderverein der Herrgottsruhkapelle auf dem ehemaligen Schulsportplatz sein mittlerweile traditionelles Kutschenturnier. Ab 11 Uhr warten auf die Freunde des Pferde- und Fahrsports wieder packende Wettfahrten durch den eng gesteckten Pylonen-Parcours, der den Kutschern und ihren Pferden ein Höchstmaß an Können, Konzentration und Geschicklichkeit abverlangt.

Das Turnier, so Organisator Harald Forster (Münster), ist auch und besonders für Fahranfänger und für junge Pferde geeignet, die einmal unter realen Bedingungen in den Fahr- und Kutschensport hinein schnuppern und erste Turniererfahrungen sammeln möchten. Die Wertung der Turnierrichter erstreckt sich auf vier Klassen: Großpferde und Ponys sind zugelassen - jeweils ein- und zweispännig gefahren. Bis zu 40 Starter (mehr lässt der Zeitplan nicht zu) werden zum Wettlauf gegen die Stoppuhr antreten und den Parcours unter Hufe und Räder nehmen.

Anmeldungen sind bis Samstag, 1. September, 12 Uhr, unter Telefon 0173/373 71 68 möglich. Harald Forster: "Für jedes Gespann ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich, jeder Fahrer startet auf eigene Gefahr." Neben der Fahrtzeit werden auch eventuelle Fehlerpunkte für die Wertung heran gezogen. Die werden vom Turnierrichter vergeben, wenn ein Gespann einem der Markierungs-Pylonen zu nahe kommt und den auf der Spitze aufgesetzten Ball "reißt".

Bis zum späten Nachmittag sind auf dem eng gesteckten Hindernisparcours auf dem alten Schulsportplatz packende Wettfahrten durch den Pylonenparcours geboten. Die Veranstalter rechnen auch bei der neunten Auflage des Turniers wieder mit einem Zuschauer-ansturm und mit voll besetzten Rängen rund um die Naturarena auf der Herrgottsruh.

Der Eintritt zum Kutschenturnier ist frei. Für die Bewirtung der Zuschauer sorgt der Förderverein der Herrgottsruhkapelle. Ab 10 Uhr gibt es einen Weißwurstfrühschoppen, anschließend Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen. Der Erlös wird für den Unterhalt der Herrgottsruh-Kapelle verwendet. Einen Ausweichtermin für das Kutschenturnier gibt es nicht. Lediglich bei extrem schlechtem Wetter wird die Veranstaltung abgesagt. Die Zufahrt für Teilnehmer und Besucher zum Turniergelände ist ausschließlich über die Waldberger Straße möglich. Im Ortsbereich gibt es bei Kirche und Kindergarten weitere Parkplätze. (Walter Kleber )
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