Eichenwaldschule in Neusäß evakuiert: Gelbe Substanz im Treppenhaus löst Großeinsatz aus

Die Eichenwaldschule in Neusäß musste am Mittwoch evakuiert werden. (Foto: David Libossek / Symbolbild)

Eine unbekannte Flüssigkeit im Treppenhaus hat am Mittwoch einen Großeinsatz an der Grund- und Mittelschule Am Eichenwald in Neusäß verursacht. 400 Schüler mussten sich vorübergehend in die Turnhalle begeben, bis die Situation sich geklärt hatte.

Als die Schulleitung gegen 10.15 Uhr von einer unbekannten Flüssigkeit im Treppenhaus erfuhr, reagierte sie sofort: Da zunächst von einer gefährlichen Substanz ausgegangen wurde, evakuierte die Schulleitung das Gebäude und brachte 400 Schüler in der angrenzenden Turnhalle unter.

Gleichzeitig verständigte die Schulleiterin umgehend die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Polizei war die Freiwillige Feuerwehr Neusäß bereits am Arbeiten. Sie lokalisierten eine gelbe Flüssigkeit am Boden im Kellerbereich. Daneben lag eine zerbrochene Glasampulle.

Diese Flüssigkeit entwickelte einen extremen Gestank, der sich sowohl im Keller als auch im Erdgeschoß verbreitete. Die Ampulle wurde gesichert und zum Landesamt für Umwelt zur weiteren Untersuchung geschickt. Weiterhin belüftete die FFW Neusäß die Räume der Schule, um den Gestank zu verbannen.

Nach Auskunft der FFW Neusäß schlugen die Messgeräte auf keinerlei gefährliche Substanzen an.

Während des Einsatzes klagte eine Schülerin über Kreislaufprobleme. In wie weit diese auf die Substanz zurückzuführen sind, ist noch unklar.

Mittlerweile steht laut Polizei fest, dass ein „Scherzbold“ eine handelsübliche, frei käufliche „Stinkbombe“ geworfen hat. Diese Substanz enthält lediglich übelriechende Aromastoffe, keine chemischen Zusätze. Diese Artikel entsprechen den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen.(pm)
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