Fahrer springt auf A8 aus brennendem Kleintransporter: Fahrerloses Auto kollidiert mit Bus

Ein brennendes Auto löste auf der A8 einen Unfall aus. Die Autobahn musste zwei Stunden lang gesperrt werden. (Foto: Symbolbild: David Libossek)

Ein brennender Kleintransporter hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Unfall auf der A8 ausgelöst. Das berichtete nun die Polizei. Da der Fahrer aus Panik aus seinem brennenden Auto sprang, bewegte sich der brennende Transporter ungesteuert weiter und stieß mit einem Bus zusammen.

Der 29-jährige Kraftfahrer war gegen 1.30 Uhr in Fahrtrichtung München unterwegs, als in der Nähe von Neusäß der Innenraum seines Mercedes Sprinters zu brennen begann. Der Fahrer bremste daraufhin von 120 Stundenkilometern stark ab und sprang schließlich aus Panik aus dem brennenden Auto.

Der nun fahrerlose Kleintransporter zog leicht nach rechts und prallte dabei mit der Fahrzeugfront in den Heckbereich eines dort fahrenden Busses. Der Busfahrer konnte nach rund 250 Metern auf dem Standstreifen anhalten, während der fahrerlose Kleintransporter nach der Kollision noch rund 500 Meter weiterrollte und dann mittig zum linken und mittleren Fahrstreifen endgültig zum Stehen kam.

Der 29-jährige Fahrer zog sich bei der unfreiwilligen Ausstiegsaktion eine Platzwunde und massive Schürfwunden an den Unterarmen zu. Der Rettungsdienst fuhr ihn ins Augsburger Klinikum. Der Kleintransporter wurde anschließend abgeschleppt.

Warum das Fahrzeug plötzlich Feuer fing, muss laut Polizei erst noch geklärt werden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund 10.000 Euro belaufen.

Bei der Fahrbahnreinigung und Sicherung der Unfallstelle kamen auch die Feuerwehren aus Gersthofen und Neusäß zum Einsatz. Die Autobahn musste teilweise in Richtung München komplett gesperrt werden, bis gegen 03.35 Uhr alle Fahrstreifen in Richtung München wieder komplett freigeben werden konnten. (pm)
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