Sterbebilder – Ausstellung und Vortrag als Erinnerung an Ottmarshauser und Hammeler Mitbürger am 25.11.2018

Wann? 25.11.2018

Wo? Alte Schule Ottmarshausen, Holzbachstraße 15, 86356 Neusäß DEauf Karte anzeigen
Neusäß: Alte Schule Ottmarshausen | Sterbebilder werden oftmals als „letzte Visitenkarte“ bezeichnet. Im katholischen Bayern sind sie seit ca. 1830 verbreitet. Der Ortsgeschichtliche Arbeitskreis Ottmarshausen/Hammel ädt am 25. November ab 11:00 Uhr zu einer Ausstellung von Sterbebildern und Trauergegenständen in die Alte Schule Ottmarshausen, Holzbachstr. 15 ein. Das älteste ausgestellte Sterbebild wurde im Jahr 1870 für einen ortsansässigen Bauern gedruckt. In dieser Zeit waren die Sterbebilder einseitig und immer mit religiösen Motiven versehen.
In vielen Haushalten werden Sterbebilder aus der Familie, der Nachbarschaft und dem Freundeskreis aufbewahrt. Hin und wieder nimmt man sie zur Hand und erinnert sich an persönliche Begegnungen mit dem Verstorbenen. Hinter jedem Sterbebild steht ja ein Lebensweg. Die Ausstellung will an verstorbene Ottmarshauser und Hammeler Mitbürgern erinnern und zu persönlichen Gesprächen anregen.
Um 14:30 Uhr wird Kreisheimatpflegerin Claudia Ried einen Vortrag halten mit dem Titel:
Vom Sterben und Trauern – Aspekte des Wandels in der Sterbe- und Trauerkultur.
Co-Referent ist Josef Löflath, der den Vortrag um Ortsbezüge zu Ottmarshausen und Hammel ergänzt.
Claudia Ried erinnert an alte Traditionen im Zusammenhang mit Sterben und Tod und deren religiösem und kulturellem Wandel. Die Zuhörer sind im Anschluss eingeladen, eigene Erinnerungen beizutragen.
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