Pfeilschüsse in Nordendorf: Polizei nennt Details zum mutmaßlichen Täter und den Opfern

Der mutmaßliche Täter sei Deutscher, teilt die Polizei weiter mit. Beide Verletzten seien weiterhin im Krankenhaus. Nach Operationen befinden sie sich in nicht lebensbedrohlichem Zustand. (Foto: Udo Herrmann,https://de.123rf.com/profile_udo72)

Die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass die beiden schwerverletzten Geschädigten Zufallsopfer des 34-jährigen Schützen waren. Das teilt die Polizei am Mittwoch mit. Am Dienstag hatte der Mann in Nordendorf auf die Passanten geschossen und diese schwer verletzt.

Der mutmaßliche Täter sei Deutscher, teilt die Polizei weiter mit. Beide Verletzten seien weiterhin im Krankenhaus. Nach Operationen befinden sie sich in nicht lebensbedrohlichem Zustand.

Beim 47-jährigen Opfer des Schützen handle es sich um einen polnischen Lkw-Fahrer, der sich zum Tatzeitpunkt mit seinem Sattelschlepper in der Raiffeisenstraße aufhielt und dort außerhalb seines Fahrzeugs vom Beschuldigten beschossen wurde. Ebenso stand der 39-jährige deutsche Geschädigte zufällig außerhalb seines Kleintransporters im Einwirkungsbereich des Täters, als dieser auf ihn schoss.

Bei der Abschusseinrichtung handle es sich um ein gewehrähnliches, auf Druckluft basierendes Abschussgerät für Pfeile. 

"Der Beschuldigte macht von seinem Recht, keine Angaben zu machen, Gebrauch", berichtet die Polizei. Wie viele Schüsse insgesamt abgegeben wurden und aus welchem Grund ist ebenso Gegenstand der laufenden Ermittlungen, wie die Frage, inwieweit der Beschuldigte in seiner Schuldfähigkeit eingeschränkt war.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wird der Festgenommene am Mittwochnachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Augsburg zur Entscheidung über den Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Mordes in zwei Fällen vorgeführt.  (pm)
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