Der Traum vom neuen Vereinsheim wird in die Tat umgesetzt

Das Kellergeschoß des Kühlenthaler Kindergartens wird von den Bergschützen zum neuen Domizil des Vereins umgebaut
Im Keller des Kühlenthaler Kindergartens bekommen die Bergschützen ein neues Vereinsheim mit Schießstand.

Kühlenthal. Zu einer außenordentlichen Mitgliederversammlung hatte die Vorstandschaft der Kühlenthaler Bergschützen Höhl ins örtliche Tennisheim eingeladen. Grund dafür war der anstehende Ausbau des Kindergartenkellers zu einem neuen Vereinsheim. Im Juli dieses Jahres stand der im Jahr 1920 gegründete Schützenverein, der derzeit Zeit 132 Mitglieder zählt, noch vor einer Auflösung.

Um dies zu verhindern wurde bereits damals eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen und dabei eine neue Vorstand-schaft gewählt. Peter Höhl wurde zum Vorstand und Karl-Heinz Gangel-Ganesch zu seinem Stellvertreter gewählt. Sportlich gesehen stand der Verein jedoch weiter vor dem Nichts, da kein Vereinsheim nach der Schließung des Gasthofes „Zur Linde“ mehr zur Ver-fügung stand. Um sich weiter dem Schießsport widmen zu können, nahm man in Kühlenthal das Angebot der Ostendorfer Hubertus Schützen an, deren Vereinsheim als Ausweichmöglichkeit für gesellige und sportliche Aktivitäten in nächster Zeit nutzen zu dürfen.

Für ein neues Kühlenthaler Schützenheim bot sich nach mehreren Recherchen der Aus-bau des Kindergartenkellers an. Dieses Vorhaben, der Ausbau des Kindergartenkellers zu einem Schützenheim wurde nun im Rahmen der außerordentlichen Versammlung den Mitgliedern vorgestellt. „Wir haben mit der Gemeinde Kühlenthal bereits einen Mietvertrag über 25 Jahre, der seit Oktober 2018 läuft, für die Nutzung der Kellerräumlichkeiten, ge-schlossen“, Peter Höhl bekannt.

Der Vertrag, erläuterte Höhl, sei erforderlich, um Förderungsanträge auf finanzielle Unterstützung stellen zu können. „Es hängt von der Förderungen ab in welchem Umfang die Ausbauarbeiten in die Wege geleitet werden und ob die bisherigen Schießstände eingebaut werden können, die Plangenehmigung vom Landratsamt liegt bereits vor“, sagte Peter Höhl. Auch die Gemeinde zeigte sich offen für eine Bezuschussung des Vorhabens.

Neben der Gewährung eines Zuschusses wurde auch eine Bürgschaft zugesagt. „Ohne die tatkräftige Unterstützung wäre es laut Peter Höhl für die Bergschützen Kühlenthal nicht möglich, dieses große Projekt zu stemmen. Weitere Förderanträge werden beim Landratsamt Augsburg und der bayerischen Landesregierung eingereicht. Weiter wurde von den anwesenden Mitgliedern der Beschluss gefasst, der neugegründeten Sparte Bogensport eine finanzielle Unterstützung für die Erstausstattung zu gewährleisten. „Wir haben im Vorfeld zur Gründung bereits mehrerer Schnupperschießen durchgeführt, der Zuspruch ist sehr groß, so dass bereits 25 Neumitglieder verzeichnet werden konnten“, schilderte der Vorsitzende.

Das aktuelle Übungsgelände, die Wiese am Bolzplatz, ist ideal für Bogensport geeignet, erklärte der ausgebildete und erfahrene Bogenschütze Michael Schreier, der die Sparte betreut. Es können dadurch alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Das Gelände wurde von der Gemeinde Kühlenthal den Bogensportlern bis Ende dieses Jahres zur Verfügung gestellt. „Im Januar“, so Peter Höhl, „erfolgt dann diesbezüglich des Bogenschnupperschießens ein Erfahrungsbericht an die Gemeindevertreter.

Danach wird entschieden, ob die Bogenschützen die Wiese weiter zur Verfügung gestellt bekommen. In Planung sei, in nächster Zukunft Wettbewerbe auszurichten. In Kürze soll auch ein Bauausschuss „Ausbau Kindergarten“ gegründet werden. Nach Vorstellungen des Vereinsvorsitzenden soll dieser Ausschuss die Arbeiten lenken und dafür sorgen, dass ein Bauabschnitt nach dem anderen zeitgerecht und problemlos über die Bühne geht.

Zuletzt appellierte Peter Höhl noch an die Veranstaltungsbesucher, dass ihm das Mitwirken von Vereinsmitgliedern und freiwilligen Helfern sehr wichtig ist und der Verein auch dringend weitere finanzielle Unterstützung durch Sponsoren benötigt.

 
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