500 Euro Spende für den "Zufall"

"Wir brauchen jede Hilfe, um helfen zu können", so Marcus Rottler (2. v.l.) der sich über die Spenden in Höhe von je 250 Euro des Waldcampig Brombach und des Hotels Sonnenhof sehr freut. Von links: Fritz Rottler, Familie Rottler, stellv. Hotelleitung Manuela Bürkl und stellv. Verkaufs‑ & Marketingleitung Simone Krummer.
Pleinfeld: Hotel Sonnenhof |

Einen Zufall, der Familie Rottler nach Peru führt. Genauer gesagt ins Hospital Diospi Suyana in Curahuasi, um Menschen zu helfen, die zu den Ärmsten der Region gehören – den Quechua-Indianern.

"Zufall" – wie oft gebrauchen wir dieses Wort fälschlicherweise für Dinge, die einfach so passieren. Dabei ist seine Bedeutung eine ganz andere: Etwas fällt einem zu. Und zwar nicht einfach so! Und eben so erging es Familie Rottler mit ihrem Missionarsdienst, welchen sie Ende August im "Krankenhaus der Hoffnung" antreten werden. Für drei Jahre gehen die beiden Ergotherapeuten Marcus und Susi mit ihren Kindern Emil und Anton in das auf rund 2600 Metern Höhe gelegene Dorf in den Anden, um das soziale Projekt, welches das deutsche Ärzte-Ehepaar  Dr. med Klaus und Dr. med. Martina John aufgebaut haben, zu unterstützen: mit Gottes Schutz und Segen, mit "Vertrauen auf Gott", wie "Diospi Suyana" in der Quechua-Sprache bedeutet. "Wir wollen wieder Glauben und Zuversicht schenken", so die Rottlers.

Ein Zufall reiht sich an den anderen – und zu einer weiteren Spende

Der Zufall wollte es im vergangenen Herbst, dass Susi Rottler von dem Projekt erfuhr. Der Zufall wollte es auch, dass sich das Ärzte-Ehepaar John gerade in Deutschland befand und die Rottlers sich direkt persönlich bewerben konnten – die Auswahlkriterien sind hierbei sehr streng. Der Zufall wollte es auch, dass Familie Rottler so viele Menschen von dem Projekt überzeugen konnte, dass sie ausreichend Spenden sammeln konnten, um den Missionarsdienst antreten zu können. Denn dies ist ein wesentlicher Punkt: Ihren Einsatz als Missionare muss die Familie selbst tragen: Kost, Unterkunft, die Sozial- und Rentenversicherung, die weiterlaufen müssen. Unterstützt werden die Rottlers dabei von der „VDM – Vereinigte Deutsche Missionshilfe e.V.“ mit einem deutschen Arbeitsvertrag, damit die Sozialversicherungen wie Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung weiterlaufen können. Als Missionare bekommen beide kein Gehalt, müssen aber dennoch den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil der Versicherungen zahlen und natürlich ihren Lebensunterhalt in Peru. Last but not least arbeitet Marcus' Vater als technischer Leiter auf dem Waldcamping Brombach in Pleinfeld. Anfänglich noch nicht so begeistert von der Idee, seinen Sohn und dessen Familie drei Jahre nicht sehen zu können, fing auch Fritz Rottler langsam Feuer für den Plan und erzählte seinem Chef, Mike Hoffmann, davon. Das Interesse war geweckt und der Unterstützung stand nichts mehr im Wege. Auch Sie können Familie Rottler bei ihrem missionarischen Dienst in Peru finanziell unterstützen. Mit einer Spende auf folgendes Konto: Vereinigte Deutsche Missionshilfe e.V., Volksbank Syke, IBAN: DE33 2916 7624 0012 5776 00, Verwendungszweck: Familie Rottler - AC472000
Weitere Informationen zu Familie Rottler und dem Projekt hier
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