Zukunft aus Tradition: Ein Blick in die Schreinerei Furnier

von LeserReporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried

Jugend am Steuer: Schreinermeister Günther Furnier mit Bürgermeisterkandidat Sebastian Bernhard (r.) und CSU-MdB Hansjörg Durz (l.)

Bernhard konnte die Wahl in Adelsried mit über 60 % der Stimmen am 15. März für sich entscheiden.

Adelsried (März 2020). Im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung zum Kommunalwahlkampf besuchten die Adelsrieder Christsozialen zusammen mit vielen interessierten Bürgern einen echten Adelsrieder Traditionsbetrieb. War bei einer der vergangenen Veranstaltungen das Hotel Schmid der Ort des Interesses, so stand diesmal die Schreinerei Furnier auf dem Plan. Mit dabei war nicht allein Bürgermeisterkandidat Sebastian Bernhard, sondern auch CSU-Gemeinderäte sowie der Abgeordnete im Deutschen Bundestag Hansjörg Durz.

Die Betriebsbesuche hätten dabei nicht allein informativen Charakter und böten nicht allein die Möglichkeit zum konstruktiven Austausch, sondern sie hätten auch Signalcharakter, so Bernhard. Man wolle den Adelsrieder Traditionsbetrieben einerseits die politische Wertschätzung signalisieren und zugleich klarstellen, dass die Politik ihre Anlaufstelle für Sorgen und Probleme sei, so Bernhard. Man dürfe, so der junge Politiker weiter, nicht vergessen, dass unsere heimische Wirtschaft Arbeitsplätze biete und Geld für Investitionen bereitstelle, die für die Gestaltung der Zukunft unerlässlich seien.

Gerade bei Betrieben wie dem der Familie Furnier werde zudem ein weiterer Aspekt sichtbar, nämlich die aktive Bereitschaft der Unternehmen, das Dorfleben mitzugestalten, Adelsried und Kruichen zur Heimat zu machen und sich langfristig, über Generationen an Ort und Vereine zu binden.

Wie dies konkret aussieht, stellte Schreinermeister Günther Furnier den interessierten Bürgern vor, der mittlerweile in dritter Generation das Unternehmen führt. Bei der Betriebsbesichtigung konnten die Besucher nicht allein einen Einblick in das Tagwerk eines großen Schreinereibetriebes gewinnen sowie Maschinen und Werktechniken kennenlernen, sondern sie lernten eine moderne Traditionsschreinerei kennen. Weltweit ebenso wie regional kann die Schreinerei Furnier mit ihren Möbeln und Inneneinrichtungen begeistern, indem sie an sich selbst, an das Material und an die Verbindung zu den Kunden allerhöchste Qualitätsstandards stellt. So könne man auch in Zeiten der Globalisierung und der Billigware bestehen, wenn man vor Ort verwurzelt echtes Handwerk mit Leidenschaft lebe, fasst Furnier seine Philosophie zusammen.

Beeindruckt zeigte sich von soviel Herz fürs Holz auch der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz aus Neusäß, der stolz verkünden konnte, dass seine erste Küche von der Schreinerei Furnier stammte und diese auch nach Jahrzehnten noch hervorragenden Dienst getan hatte. Auch Durz ließ es sich nicht nehmen, die Bedeutung der heimischen Wirtschaft zu unterstreichen. Wertschätzung, Unterstützung, Zuspruch und offene Ohren seien die Aufgaben der Politik, nicht Belehrung oder Beschränkung. Der Mut der Unternehmer der Region schaffe Eindruck, das Risiko, dass diese nicht allein für sich, sondern für viele Beschäftigte aufnähmen, müsse sich lohnen und müsse anerkannt werden.

 

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