Region: Aichach|Friedberg

Nachwuchs beim Roten Kreuz: Drei junge Männer schließen Prüfung zum Notfallsanitäter ab

Robert Lang, stellvertretender Leiter Rettungsdienst, ist stolz auf die neuen Notfallsanitäter Johannes Mühlberger, Benedikt Grünaug und Franz Guha.

Drei junge Rotkreuzler haben die staatliche Prüfung zum Notfallsanitäter erfolgreich bestanden, Franz Guha sogar mit der Bestnote 1,0. Das teilt das Bayerische Rote Kreuz Aichach-Friedberg (BRK) nun mit.

Der Notfallsanitäter stelle die höchste nichtärztliche Qualifikation innerhalb des Rettungsdienstes dar. Vorangegangen war eine dual aufgebaute dreijährige Berufsausbildung, bestehend aus einem schulischen, wachpraktischen und einem klinisch praktischen Ausbildungsabschnitt. Die schulische Ausbildung absolvierten die drei an der BRK-Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Schwabmünchen. Dort hätten sich die Rotkreuzler nicht nur das nötige theoretische Fachwissen angeeignet, sondern seien auch praxisnah auf das spätere Berufsleben vorbereitet worden. Das „medizinische Simulationszentrum“ in Schwabmünchen sei speziell für die Bedürfnisse der präklinischen Notfallversorgung ausgestattet. Videoleinwand, Soundsystem, ein Rettungswagen und ein Auto für spezielle Unfallsituationen sowie eingesetzte Schauspieler sorgten dafür, dass die Schüler realitätsnah üben könnten.

„Ich bin wirklich stolz auf die drei Jungs und freue mich, dass unser Rettungsdienst top-qualifizierte Verstärkung bekommen hat“, erklärt Robert Lang, stellvertretender

Leiter Rettungsdienst des BRK im Landkreis. „Wer in der Notfallversorgung tätig ist, sieht sich höchsten Ansprüchen gegenüber. Man muss schnell und dennoch besonnen handeln können, die körperliche und psychische Belastung bei manchen Einsätzen ist groß, ein Fehler kann schwerwiegende Folgen haben. Es ist wirklich anerkennenswert, wenn sich junge Menschen dieser Verantwortung stellen.“ (pm)

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