Feuerwehr Altenmünster schafft einen Defibrillator an

von Leserreporter Josef Thiergärtneraus Altenmünster
Ehrungen bei der Feuerwehr: h.v.l.: stellv.Kdt. Markus Schwarz, Kdt. Heinz Weindl, Vorstand Jürgen Urban, Günter Zott (40 J. Aktiv), Bgm. Bernhard Walter, vorne v.l.: Siegfried Walter (50 J Mitglied), Fridolin Schmid, Alois Rösch (55 J Mitglied), Heinz Kruger (60 J Mitglied), Josef Schrögmeier (55 J Mitglied)

Kommandantenwahl bringt keine Veränderungen
Im Mittelpunkt der Generalversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Altenmünster stand die Wahl der Kommandanten. Heinz Weindl und sein Stellvertreter Markus Schwarz wurden einstimmig von den aktiven Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt und können somit ihre umfangreiche Tätigkeit bei der Wehr fortsetzen. Mittlerweile leisten 70 Aktive Dienst in der Wehr, berichtete der Kommandant. Erfreut zeigte er sich über fünf Neuzugänge bei der Jugendwehr, die mittlerweile 18 Mitglieder zählt. Neben 30 Übungsabenden wurde die Einsatzfähigkeit der Wehr in diesem Jahr auch von der Kreisbrandinspektion bei der routinemäßigen Besichtigung festgestellt. Erfolgreich schlossen Jana Kraus, Andreas Weiß, Anna Zimmer und Corinna Zott die Modulare Truppausbildung ab, Jürgen Urban nahm am Jugendwartlehrgang teil. Niklas Schmid und Stefan Zerhau absolvierten den Atemschutzlehrgang. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu 16 Einsätzen alarmiert, was insgesamt 228 Einsatzstunden entspricht. Darunter waren fünf Alarmierungen zu technischen Hilfeleistungen, fünf Verkehrsunfälle, zwei Brandeinsätze und drei Fehlalarme. Einmal wurde die Wehr zu einer notwendigen Reanimation gerufen. Damit bei diesen Einsätzen künftig sofort ein Defibrillator zur Hand sein kann, hat sich die Wehr entschieden, dieses oft lebensrettende Hilfsmittel auf eigene Kosten zu erwerben. 2.500 Euro investierte der Verein für den „Defi“, der an der Außenseite des Gerätehauses angebracht ist und für alle Bürger leicht zugänglich ist.
Über die vielseitigen Aktivitäten des nunmehr 240 Mitglieder starken Vereins berichtete 1. Vorstand Jürgen Urban in seinem Rückblick. Mit dem Brauchtum des Wasservogels am Pfingstmontag, dem Sommerfest am Bauhof, der Bewirtung beim Martinsumzug oder der Beteiligung beim Adventsmarktes leistet der Verein einen großen kulturellen Beitrag in der Gemeinde. Das Ferienprogramm mit Schlauchbootfahrten auf der Zusam fand ebenso großen Zuspruch.
Etwas traurig zeigte sich Kassierer Markus Wolf bei seinem Kassenbericht, der aufgrund der hohen Investitionen einen leichten Rückgang des trotzdem noch soliden Kassenbestandes zu verzeichnen hatte.
Bürgermeister Bernhard Walter lobte in seinem Grußwort die umfangreichen Aktivitäten des Vereins zur Pflege der Kameradschaft und in der Jugendarbeit, sowie im kulturellen Bereich.
Zum Ende der Veranstaltung wurden langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue ausgezeichnet.

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