Regierung von Schwaben will wohl Flüchtlinge in alter Ziegelei in Inningen unterbringen

Die Regierung von Schwaben hat eine Reihe von Unterkünften, die zur Verfügung stehen, falls die Erstaufnahmeeinrichtung in Donauwörth ihre Kapazitätsgrenze erreicht.

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Donauwörth stößt an ihre Grenzen. Nun will die Regierung von Schwaben voraussichtlich ab Mitte Mai die alte Ziegelei in Inningen zur Unterbringung von Geflüchteten nutzen.
Das Gebäude gehört zu einer Reihe von Unterkünften, die für den Fall bereitstehen, dass die Einrichtung in Donauwörth ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Aktuell seien dort 561 Menschen untergebracht, sagt Regierungssprecher Karl-Heinz Meyer. Die Obergrenze sei bei 600 Personen erreicht.
Die Regierung hat die alte Ziegelei, in der bis zu 90 Geflüchtete unterkommen könnten, bereits 2016 angemietet. Laut Meyer werde im Fall einer Belegung rund um die Uhr ein Sicherheitsdienst anwesend sein. Auf einer Informationsveranstaltung 2015, auf der die Stadt die Bürger bereits über die mögliche Verwendung der Ziegelei als Unterkunft unterrichtet hatte, waren Bedenken über die große Anzahl der Flüchtlinge laut geworden. Allerdings entstand im Zuge der Veranstaltung auch ein Helferkreis.
Wann genau die Erstaufnahmeeinrichtung in Donauwörth seine Grenze erreichen wird, könne man aktuell nicht sagen, erklärt Meyer.

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