100 Tage nach der Kommunalwahl – JU zieht Bilanz und gibt Ausblick

von LeserReporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried

Stephan Dölle aus Schwabmünchen (links) und Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried (rechts) sind als JUler seit dieser Periode im Kreistag das Landkreises. In der CSU-Fraktion übernimmt Dölle das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Lenzgeiger ist Fraktionsgeschäftsführer.

Vor einhundert Tagen – vom 8. August gesehen – fanden in ganz Bayern die Kommunalwahlen statt. Sie waren geprägt von der Corona-Pandemie und so fanden die Stichwahlen erstmalig ausschließlich per Briefwahl statt.

Die Corona-Pandemie hat die ersten hundert Tage der Kommunalpolitiker geprägt. Der JU-Kreisvorsitzende und Fraktionsgeschäftsführer im Kreistag Ludwig Lenzgeiger betont: „Wir können sehr froh sein, dass wir in Bayern durch das entschlossene Handeln unseres Ministerpräsidenten Markus Söder das Schlimmste bisher verhindern konnten. Dennoch muss uns klar sein: Corona ist nach wie vor eine Gefahr und wir müssen den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewahren. Auch am Landkreis Augsburg geht dies nicht spurlos vorbei. Leider fehlen uns durch die Pandemie wichtige Steuereinnahmen und der Landkreis muss seine Aufgaben neu priorisieren.“ So werden einige Projekte auf den Prüfstand gestellt werden müssen und gerade auch der Personalplan wird mit spitzem Stift geprüft werden müssen, wobei die Junge Union ausdrücklich die Linie von Landrat Martin Sailer unterstützt, bereits begonnene Projekte wie etwa die Sanierung des Gymnasiums in Neusäß oder den Bau des Hallenbads in Schwabmünchen zu Ende zu bringen und diese Investitionen zu tätigen.

Umso wichtiger ist es den Jungpolitikern, dass die Digitalisierung nun einen entscheidenden Schritt vorankommt. Die Pandemie zwingt die Gesellschaft, die Wirtschaft, aber auch die Kommunen und den Landkreis zu einem intensiven Nachdenken. Stephan Dölle, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag: „Der Landkreis muss nun massiv investieren, um für die Mitarbeiter, bei denen Home-Office Arbeitsplätze sinnvoll sind, weiter einzurichten und die kommunale Verwaltung noch stärker zu digitalisieren. Dies geht beim Bürgerservice mit digitalen Behördengängen los und endet bei einem digitalen Kulturangebot während der Corona-Zeit.“ Einen wichtigen Schritt habe die CSU auf Landkreisebene hier getan, so Dölle weiter, indem sie die Einrichtung des neuen Gremiums, des Digitalbeirates, erreichen konnte. Hier werden Kreispolitiker – darunter auch Dölle und Lenzgeiger – die Chance bekommen, sich projektorientiert und politikfeldübergreifend mit Experten zu Möglichkeiten der Digitalisierung auf Landkreisebene auszutauschen, um so die Digitalpolitik im Augsburger Land zu professionalisieren.

Dölle und Lenzgeiger ziehen mithin für die ersten hundert Tage eine positive Bilanz: „Die Richtung stimmt, die Themen, die uns in den nächsten Jahren vordringlich befassen, sind im und mit dem Kreistag gesetzt: Digitalisierung, Mobilität, Bildung. Der frische Wind weht und die jungen Ideen kommen an.“

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