Stadtrat ehrt Augsburger Fußball-Ikone Ulrich Biesinger mit eigener Weg-Benennung

Ulrich Biesinger wurde bereits seitens des FC Augsburg dadurch geehrt, dass man eine Tribüne der WWK-Arena nach ihm benannt hat.

Wie die Stadt Augsburg mitteilte, erhält die Ost-West-Verbindung auf dem ehemaligen CEMA-Gelände den Namen „Uli-Biesinger-Weg“. Mit dem Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 2020 erfolgte die Benennung des geplanten halböffentlichen Ost-West-Weges auf dem ehemaligen Gelände der CentralMolkerei Augsburg (CEMA) im Stadtbezirk Oberhausen-Nord im Bereich des Bebauungsplans „Zwischen Meierweg und Zirbelstraße“.

Die Entscheidung für die Umbenennung wird wie folgt begründet: "Die Augsburger Fußball-Ikone wuchs im Stadtteil Oberhausen auf und wurde Weltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft am 4. Juli 1954 in Bern. Seine sportliche Karriere begann 1952 beim Ballspiel-Club (BC) Augsburg, der aus dem TSV 1871 Augsburg (Vereinsgelände nun am Meierweg) entstanden war. Der Ballspiel-Club fusionierte später mit der Lizenzspieler-Abteilung des TSV Schwaben Augsburg zum Fußball-Club (FC) Augsburg. Trotz einiger lukrativer Angebote blieb Biesinger seinem Heimatverein viele Jahre treu. Biesinger war bei der Weltmeisterschaft 1954 der Jüngste in der Nationalmannschaft. Auch wenn der Mittelstürmer, wie drei weitere Spieler, nicht zum Einsatz kam, gilt er als einer der „Helden von Bern“. Der überraschende Titelgewinn, das sogenannte „Wunder von Bern“, gab der jungen Bundesrepublik nach dem verlorenen Weltkrieg und den Entbehrungen der Nachkriegszeit ein neues Selbstbewusstsein. Biesinger kickte zwischen 1954 und 1958 noch sieben Mal für Deutschland und erzielte dabei zwei Tore." (pm)

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