Acht Jahre Haft für Messerstecher

Im Fall der Messerattacke, die sich vor rund einem Jahr am Oberhauser Bahnhof ereignet hat, ist am Donnerstag vor dem Landgericht ein Urteil gefallen: Die beiden Angeklagten müssen nun für acht Jahre ins Gefängnis.

Als Streit im Drogenmilieu hatte die Situation im Mai 2015 begonnen, am Ende wurde ein 35-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Während einer der Angeklagten das Opfer festgehalten habe, habe der andere mindestens zwölf Mal mit dem Messer zugestochen, so das Urteil des Gerichts, das den Vorfall als versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung wertet.

Während die Staatsanwaltschaft für die Angeklagten zehn Jahre Haft gefordert hatte, plädierte die Verteidigung auf fünf Jahre beziehungsweise Freispruch.
Das Gericht blieb unter der Forderung der Staatsanwälte, da den Angeklagten eine heimtückische Absicht nicht habe nachgewiesen werden können.

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