FCA-Spieler Caiuby muss vor Gericht

FCA-Profi Caiuby muss vor Gericht.

Anfang September könnte ein prominenter Fußballer die Anklagebank im Amtsgericht Augsburg drücken: Caiuby Francisco da Silva (31). Der FCA-Spieler mit brasilianischen Wurzeln muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Möglicherweise lässt er sich aber durch einen Rechtsanwalt vertreten.
Wie berichtet, geriet Caiuby schon öfter mit der Justiz in Konflikt. Nach dem Besuch des Oktoberfests wurde er 2017 ohne Fahrkarte im Zug erwischt. Nicht zum ersten Mal, deshalb wurde er zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen verurteilt, was sich bei Caiubys Gehalt auf 22 000 Euro summierte.

Kopfstoß ins Gesicht

Im Mai 2018 soll der Fußballer im Nachtleben einen 26-Jährigen, von dem er sich provoziert fühlte, mit einem Kopfstoß ins Gesicht verletzt haben. Dafür erhielt der 31-Jährige im Februar einen Strafbefehl über 135 Tagessätze, in den das Urteil wegen Schwarzfahrens einbezogen wurde. Gegen diesen legte er Einspruch ein. Deshalb kommt es zu einem Prozess. Bei 135 Tagessätzen läge die Strafe im sechsstelligen Bereich.

Der Brasilianer leistete sich auch in seiner Eigenschaft als Sportler einige Exzesse, erschien beispielsweise nicht zum Training und verlängerte eigenmächtig seinen Urlaub. Am Ende reichte es dem FCA, Caiuby wurde nach Zürich verliehen, obwohl sein Vertrag mit dem FCA erst 2020 ausläuft. Derzeit wird angeblich ein Abnehmer gesucht, im Gespräch ist ein türkischer Verein. (mg)

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