Körperverletzung: Strafbefehl gegen Ex-FCA-Spieler Caiuby erlassen

Ein Strafbefehl wegen vorsätzlicher Körperverletzung wurde am Freitag gegen den 30-jährigen Brasilianer Caiuby erlassen.

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat am Freitag gegen den ehemaligen Spieler des FC Augsburg einen Strafbefehl wegen vorsätzlicher Körperverletzung erlassen.

Caiuby wird zur Last gelegt, nach dem letzten Heimspiel der vergangenen Saison, das am 5. Mai nachmittags gegen den FC Schalke 04 stattfand und dem FCA eine 1:2-Niederlage bescherte, nachts in der Augsburger Innenstadt einem 26-jährigen Geschädigten einen Kopfstoß versetzt und ihn dadurch so schwer verletzt zu haben, dass der Geschädigte fünf Tage arbeitsunfähig gewesen sein soll. Das Opfer soll den Fußballer angeblich genervt haben, indem es andauernd seinen Namen rief.

Die Staatsanwaltschaft beantragte am Freitag eine Geldstrafe von über 90 Tagessätzen. Geht man von der gleichen Höhe der Tagessätze aus, die die Justiz bereits im Oktober festgelegt hatte, als Caiuby wegen Schwarzfahrens verurteilt wurde, müsste er 67 500 Euro (90x750) bezahlen. Damals wurde er zu einer Geldstrafe von 22.750 Euro (30x750) verurteilt.

Zwei Wochen hat der Brasilianer Zeit, sich zu überlegen, ob er gegen den Strafbefehl Einspruch einlegt. Tut er das, kommt es zu einer öffentlichen Verhandlung. Sollte es dann bei einer Strafe von 90 Tagessätzen bleiben, würde Caiuby als vorbestraft gelten, denn ab 90 Tagessätzen erhält man einen Eintrag im Bundeszentralregister.

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