Kollegin des erschossenen Mathias Vieth verklagt Polizistenmörder auf Schmerzensgeld

Die Brüder Rudolf Rebarczyk und Raimund Mayr wurden für den Mord am Polizisten Mathias Vieth verurteilt. Nun möchte die Kollegin des Getöteten Schmerzensgeld.

Im Oktober 2011 erschossen zwei Männer im Verlauf einer Verfolgungsjagd den Augsburger Polizisten Mathias Vieth. Für diese Tat wurden die Brüder Rudolf Rebarczyk, 60, und Raimund Mayr, 62, in getrennten Prozessen, zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kollegin von Vieth, Diana Krebs, die während der Verfolgung selbst angeschossen wurde, klagt nun vor dem Augsburger Zivilgericht auf Schmerzensgeld.
Bei der Forderung führt die Klägerin „erhebliche psychische Beeinträchtigungen“ an, teilt der Pressesprecher des Gerichts, Andreas Dumberger, mit. Eine posttraumatische Belastungsstörung und massive Panikattacken hätte sie von dem Vorfall vor fünf Jahren davongetragen. In der Sitzung des Zivilgerichts werden die beiden Beklagten, deren Verurteilungen wegen Mordes seit Februar rechtskräftig sind, nicht anwesend sein.
Am Dienstag, 20. Dezember, beginnt das Verfahren. Krebs beantragt dabei Schmerzensgeld in Höhe von 40 000 Euro.(tb)

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