Todesfall Provinostraße: Kripo geht nun von Unfall aus

Die Kripo durchsuchte das Anwesen in der Provinostraße und das Umfeld Anfang Dezember nach Hinweisen auf einen möglichen Mord.

Ein 46-jähriger Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Provinostraße war im Dezember tot im Keller aufgefunden worden. War es Mord? Nein, sagt vorerst nun die Augsburger Polizei nach umfangreichen Ermittlungen.

Am 8. Dezember gegen 10 Uhr war der Mann leblos im Kellergeschoß aufgefunden worden. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Aufgrund "der Auffindesituation in Verbindung mit einer zunächst unübersichtlichen Spurenlage" sei der Fall einer für die Kripo gewesen, erklärt die Polizei.

Die Kripo habe sich dabei sowohl auf eine mögliche gewaltsam herbeigeführte Todesursache als auch auf andere in Betracht kommende Umstände, die zum Tode des Mannes geführt haben könnten, konzentriert.

Mittlerweile seien die meisten gesicherten Spuren ausgewertet. Diese – und die aufwendigen Umfeld-Ermittlungen zum Verstorbenen – hätten allerdings bisher keine eindeutigen Hinweise auf ein Gewaltdelikt oder einen infrage kommenden Tatverdächtigen ergeben.

"In der Summe aller ausermittelten Fakten" sei derzeit eher ein Unfall in Verbindung mit einem Sturz wegen einer Vorerkrankung des 46-Jährigen wahrscheinlich, erklärt das Präsidium. "Einige wenige Spuren und Abklärungen von untergeordneter Bedeutung müssen allerdings noch analysiert und entsprechend bewertet werden, um eine endgültige Aussage treffen zu können". Diese Maßnahmen würden noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen. (pm)

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