Zollbeamte retten Katzenbabys aus Transporter auf der A8

Die Katzenbabys wurden vom Amtstierarzt in ein Tierheim gebracht und unter Quarantäne gestellt.

Drei Katzenbabys hat der Zoll Augsburg am Donnerstag aus einem ukrainischen Transporter auf der Autobahn A8 befreit. Die Tiere waren in einem völlig verwahrlosten Zustand.
Als die Mitarbeiter des Hauptzollamts den Lieferwagen bei Leipheim kontrollierten, hörten sie ein leises Wimmern, das weder der Fahrer noch die zwei Mitreisenden erklären wollten.
Während der nachfolgenden Kontrolle wurden mehrere Verstöße festgestellt. Die Fracht bestand aus unverzollter Ware wie Türen, Fenstern und Leuchtreklamen. Des weiteren fanden die Beamten neun Stangen ebenfalls unverzollter Zigaretten.

Ohne Nahrung und in den eigenen Exkrementen

Gegen den Fahrer wird deswegen ein Strafverfahren eingeleitet. Als das Fahrzeug vom Typ Sprinter in der Überholungshalle vollständig kontrolliert wurde, fanden sich im hintersten Ladebereich schließlich die Verursacher des Wimmerns. In einem mit Klebeband verschlossenen Transportbehälter saßen drei Katzenbabys in ihren Exkrementen. "Das Versteck und der Zustand der winzigen Katzen lässt darauf schließen, dass sie seit dem Start des Sprinters weder Wasser noch Nahurng erhalten haben", heißt es im Zollbericht.
Die Tiere wurden im Tierheim unter Quarantäne gestellt, da sie noch ohne Impfschutz waren. Der Fahrer hatte für die Katzen gefälschte Papiere dabei. (pm)

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