Igel kommen gut zurecht

Einen guten Riecher beweisen gesunde Igel bei der Futtersuche

Tierschutz / Menschliche Hilfe ist für Igel nur selten nötig

Augsburg. Nun im Herbst sind wieder Igel unterwegs, um sich noch ordentlich Speck für den Winter anzufressen. Noch finden sie reichlich Futter, schwierig wird es für die stacheligen Insektenfresser erst bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke. Doch manche Tierfreunde halten Igel bei niedrigen Temperaturen für gefährdet. Sie wollen helfen und nehmen das Tier mit, reißen es aber so aus seinem natürlichen Lebensraum.

Wer tagsüber einen Igel sieht, sollte ihn darum erst aus relativer Ferne beobachten. „Nur auffällig magere, verletzte oder apathische Tiere brauchen Hilfe“, weiß Heinz Paula, Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg. „Einen solchen Igel kann man schon zum Tierarzt oder ins Augsburger Tierheim bringen.“

Genau richtig machen es Eigentümer, die in einer ruhigen Ecke ihres Gartens Laub und Astschnitt aufhäufen und bis zum Frühjahr nicht mehr daran rühren. Hier finden Igel Nahrung und Unterschlupf – und sind ganz ohne Menschen glücklich. (es)

Tierheim Augsburg, Holzbachstr. 4c, 86152 Augsburg, Tel. 08 21 / 45 52 90-0, www.tierheim-augsburg.de

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