Briefkasten mit Sensor überwachen

- Anzeige- Viele Smarthome-Anwender wissen ihre modernen Systeme zu schätzen. Sie regeln Licht, Heizung, Rollläden und freuen sich über ein gemütliches, vernetztes Zuhause. Es geht aber noch smarter: Durch die Überwachung des Briefkastens mit einem Sensor, lässt sich die eingehende Post registrieren. Eine praktische Sache für alle, die nicht gerne unnötig zu ihrem Briefkasten spazieren.

Der Auslöser: Optischer oder magnetischer Sensor 

Wer seinen Briefkasten mit einem Sensor ausrüsten möchte, kann zwischen einem optischen und einem magnetischen System wählen. Beide schicken eine zuverlässige Benachrichtigung, werden jedoch unterschiedlich angebracht.

Optische Sensoren weisen dabei einen kompakten Bau auf und basieren auf einer Fotozelle. Diese befindet sich hinter einem Sensorenfenster und reagiert ohne Gegenstück auf Bewegungen. Da somit nur ein einteiliger Sensor benötigt wird, spart ein optisches Modell Platz im Briefkasten. Um den richtigen Montageort zu finden, braucht es allerdings etwas Erfahrung. Oftmals ist es eine Frage des Ausprobierens, um die Stelle zu bestimmen, an der der Sensor bei neuer Post eine zuverlässige Benachrichtigung schickt. Es empfiehlt sich daher, für die Montage ein leicht lösbares Klebemittel zu verwenden. So lässt sich die Position des Sensors nachträglich korrigieren, bis die optimale Position gefunden wurde.

Ein magnetischer Sensor besteht hingegen aus zwei Bauteilen. Das größere Element enthält die Batterie, während das kleinere Gegenstück den Magneten inklusive des Sensors darstellt. Die Batterie wird unterhalb des Einwurfschlitzes im Briefkasten montiert. Das magnetische Gegenstück erhält einen Platz an der Innenseite der Klappe, sodass es sich im geschlossenen Zustand des Briefkastens genau oberhalb des Batteriemoduls befindet. Wird der Einwurfschlitz nun geöffnet, unterbricht dies die Magnetverbindung und der Sensor sendet eine entsprechende Meldung. Um ein effektives System zu erschaffen, lohnt es sich außerdem, genaue Informationen zu Briefkästen und Anlagen vom Hersteller einzuholen.

Auf Systeme mit hoher Reichweite setzen

Nach der Wahl des richtigen Sensors spielt dessen Reichweite eine wichtige Rolle. Ein- und Mehrfamilienhäuser bestehen oft aus mehreren Stockwerken, die die Funkverbindung überbrücken muss. Zusätzlich kann ein langer Weg bis zum Gartentor die Entfernung erhöhen. Ohne eine gute Reichweite wird der Sensor hier keine Benachrichtigungen verschicken. Neben Bluetooth eignen sich insbesondere DECT ULE, Z-Wave oder Zigbee.

Zusätzlich bietet sich die Integration in ein Smarthome-System an. Diese bieten von Haus aus bessere Reichweiten und erlauben größerer Entfernungen. Bluetooth-Sensoren lassen sich teilweise in solche Systeme einbauen. Häufig hilft die Installation einer HomeKit-Zentrale in der Nähe des Briefkastens. Eine Integration ins Smarthome-System erlaubt außerdem weitere Funktionen. So kann der Sensor nicht nur bei eingehender Post eine Benachrichtigung ans Handy schicken, sondern ebenfalls bei der Entleerung des Briefkastens. Alternativ lassen sich etwa Lampen so mit dem Sensor verknüpfen, dass sie bei eingehender Post aufleuchten. 

"Post ist da": Meldung bei neuer Post

Eine Benachrichtigung, die anzeigt, dass der Briefkasten gefüttert wurde, stellt die einfachste Umsetzung dar. Der smarte Briefkasten reagiert, sobald der Sensor etwas registriert. Er sendet also eine Push-Benachrichtigung an ein verknüpftes Smartphone und informiert über die neue Post. Gleichzeitig lässt sich nicht nur ein Name für die Benachrichtigung vergeben, sondern auch mit Leuchten oder Signaltönen arbeiten. Für diese einfache Umsetzung sollte der Sensor nur reagieren, wenn neue Post in den Briefkasten wandert. Nicht aber, wenn dieser geleert wird.

Wer allerdings ein rundum smartes System erschaffen möchte, kann sich auch beim Entleeren des Briefkastens benachrichtigen lassen. Diese zusätzliche Meldung kann sich insbesondere für Familien oder WGs als nützlich erweisen. So läuft niemand umsonst zum Briefkasten, wenn ein Mitbewohner die Briefe bereits entnommen hat.

Das erweiterte System benötigt nur einen zweiten Sensor, der sich auf das Öffnen der Briefkastentür konzentriert. Registriert er eine solche Handlung, schickt er eine Benachrichtigung. Ein smarter Briefkasten kann also nicht nur das Eintreffen neuer Post anzeigen, sondern auch über die Entnahme der Briefe informieren.

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