14. Treffen Bayerischer Theaterjugendclubs (digital) am Staatstheater Augsburg Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Theaterarbeit mit Jugendlichen?

Jugendliche aus ganz Bayern auf dem Gaswerkgelände, frische, kreative Produktionen, die begutachtet und erlebt werden dürfen und ein reger Austausch – so war das 14. Treffen Bayerischer Theaterjugendclubs im Juli in Augsburg eigentlich geplant gewesen. Aufgrund der Corona-Pandemie kann es nun leider so nicht stattfinden. Das Staatstheater Augsburg wird dennoch ein virtueller Gastgeber sein, um die bedeutende Vielfalt der Theaterarbeit mit Jugendlichen sichtbar zu machen. In einer anschließenden Reflektion werden die neuen Wege der Theaterarbeit, die in der Zeit der Corona-Maßnahmen gefunden wurden, ausgewertet und diskutiert.

Für das virtuelle Treffen haben die Jugendclubs zahlreiche, ganz unterschiedliche digitale Eindrücke ihrer Produktionen eingesandt und Kurztexte zu ihren Arbeiten geschickt. Eine Übersicht der teilnehmenden Clubs und deren Produktionen sind ab dem 7.7.2020 auf der Homepage des Staatstheater Augsburg zu finden und bilden die Vielfalt der Themen und Arbeitsweisen ab.

Das eigentliche Treffen beginnt am 9.7.2020 um 17:00 Uhr mit einer online-Begrüßung für die teilnehmenden Clubs (nicht öffentlich). Das Theaterpädagogik-Team mit Imme Heiligendorff, Nicoletta Kindermann und Nils Mackenroth (FSJ) des Staatstheater Augsburg hat sich dafür etwas Besonderes ausgedacht: Die Jugendlichen und deren Spielleitungen werden mit einem Trailer unter dem Motto: »Das wäre gewesen, wenn« begrüßt.

Dieser Trailer ist ab dem 09.07.2020 öffentlich um 17.30 Uhr unter
https://staatstheater-augsburg.de/14_treffen_der_bayerischen_theaterjugendclubs

abrufbar. Darin werden die Gäste zumindest virtuell an die Orte des Treffens in der brechtbühne und auf dem Gaswerkgelände geführt. Anschließend bietet der Trailer in einem Querschnitt Kurzeindrücke der Produktionen der eingeladenen Theaterjugendclubs. Produziert wurde er von der Augsburger Kommunikationsdesignerin Martina Vodermayer.

Die einzelnen vollständigen Beiträge werden ausschließlich für die teilnehmenden Theaterjugendclubs sichtbar sein. Jeder Club ist eingeladen, diese Beiträge zu sehen und miteinander zu reflektieren. Der Austausch über Themen, ästhetische Formen und künstlerische Darstellungsmöglichkeiten ist wesentlicher Bestandteil der jährlichen Treffen und soll so auch dieses Jahr stattfinden.

Die Ergebnisse werden am 15. Juli in einer Gruppe der Spielleiter*innen der Jugendclubs online reflektiert. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die Theaterarbeit mit Jugendlichen während der Corona-Pandemie entwickeln konnte und welche neuen Wege und Formate gefunden wurden, um die begonnenen Arbeiten zu einem künstlerischen Abschluss zu führen. Und nicht zuletzt steht die Frage, wie die neu gewonnenen Methoden künftig in die Theaterarbeit einfließen können.

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