Augsburger Violinist in legendärem Londoner Jazz-Club

Sandro Roy (rechts) und der Pianist Jermain Landsberger vor ihrem Auftritt in „Ronnie Scott’s Jazz Club“ in London.

Jimmy Hendrix hatte dort seinen letzten Live-Auftritt. Miles Davis gab sich die Ehre, Ella Fitzgerald sang hier: Weltberühmte
Musikgrößen gaben und geben sich in der Frith Street 47, unweit des Piccadilly
Circus, die Klinke in die Hand – jetzt auch Sandro Roy und Kollegen.
Schon seit dem Jahr 1959 ist „Ronnie Scott’s JazzClub“ im Londoner Stadtteil Soho einer der angesagtesten Jazz-Clubs weltweit. Der
gerade mal 24-jährige Augsburger Violinist Sandro Roy trat am vergangenen
Wochenende also in reichlich große Fußstapfen, als er an diesem längst legendären
Aufführungsort gemeinsam mit dem ungarischen Geiger Roby Lakatos und dem
Jermaine Landsberger Trio unter dem Motto „Gypsy Jazz today“ ein Gastspiel
gab.

Anfängliches Lampenfieber des jungen Augsburger Musikers angesichts der
anspruchsvollen Londoner Musikszene war am Ende völlig umsonst: Das Haus war
ausverkauft und „das Publikum ging überwältigend mit“, schwärmte Sandro Roy
nach seiner Rückkehr aus England noch tief beeindruckt von der „einmaligen
Atmosphäre“.

Das Konzert der Gypsy-Jazzer aus Bayern und Ungarn hatte Klassik
mit von Django Reinhardt beeinflussten Jazz- und ungarischen Puszta-Klängen
verbunden, daraus allerdings ganz eigenständige Klänge kreiert. (pm)

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