FGM

„Nicht nur in Afrika - auch in Europa. Und auch in Deutschland. Am weitesten verbreitet ist dieser uralte Brauch in 28 von 54 afrikanischen Ländern. Vor allem in Ostafrika - Somalia, Sudan, Äthiopien, Dschibuti und in Teilen Ägyptens - sind zwischen 90 Prozent und 100 Prozent aller Frauen beschnitten. Und zwar mit der schlimmsten aller Varianten - mit der sogenannten pharaonischen Beschneidung. Dabei werden erst die Klitoris und die inneren Schamlippen entfernt - mit Rasierklingen, Glasscherben, Messern oder Scheren - und dann die äußeren Schamlippen ausgeschabt und zugenäht oder mit Dornen zusammengeheftet; bis auf eine kleine, maiskorngroße Öffnung, durch die der Urin und später das Menstruationsblut nurmehr mit Müh und Not abtröpfeln kann. Der Fachausdruck für dieses Zusammennähen lautet Infibulation.“ Fadumo Korn.
Bildung statt Beschneidung!
26.10.2018, 19.00 Uhr, Hörsaal II Universität Augsburg
https://www.facebook.com/events/257734781543931/

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