Hochlandrinder an der A8 verendet

Vier der Hochlandrinder, die an der A8 angesiedelt sind, sind vergangene Woche verendet.

An der A 8 sind in der vergangenen Woche vier trächtige Muttertiere unter den entlang der Autobahn angesiedelten Hochlandrindern verendet. Die Ursache ist bisher unklar, Blutproben und eine Autopsie sollen nun eine Erklärung liefern, wie Benugo-Geschäftsführer Robert Zellner mitteilte.
Ein bundesweit einzigartiges Projekt ging mit der Beweidung durch die Hochlandrinder an der A 8 vor fünf Jahren an den Start. Die Tiere können sich nahezu ausschließlich von dem dort wachsenden Gras ernähren, nur wenig muss zugefüttert werden. Die Highlands sind außerdem sehr robuste Tiere, Winter wie Sommer verbringen sie auf den Weiden neben der A 8 zwischen Augsburg und München. Warum die Muttertiere verendet sind, darüber kann bisher nur spekuliert werden, wie Zellner erklärt. Vor etwa zwei Jahren starb ein Tier, nachdem es jemand – wahrscheinlich ohne böse Absicht – mit Brot gefüttert hatte, das die Tiere nicht vertragen. Auch Kämpfe unter den Hochlandrindern oder ein Sturz im unebenen Gelände in Hanglage könnten laut Robert Zellner mögliche Ursachen sein.
Klarheit erhoffen sich die Projektverantwortlichen nun von einer Autopsie eines der verendeten Tieres durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim.
Ende dieser Woche rechnet Benugo mit einem Ergebnis. Vier Mutterkühe und vier Jungtiere gibt es noch in Derching. Ein Tierarzt hat ihnen bereits Blutproben zur Kontrolle entnommen.

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