Podiumsdiskussion Stadtjugendring: V-Partei³ für mehr Demokratie

von LeserReporter Eva-Marie Springer aus Augsburg-Stadt

Plakatkampagne des Stadtjugendrings mit 9 von 13 OB-Kandidatennamen

Für Aufsehen sorgte die V-Partei³ bei der politischen Veranstaltung des Augsburger Stadtjugendrings. Mit einem Transparent ausgestattet betraten OB-Kandidat Roland Wegner und weitere Stadtratskandidaten der V-Partei³ die Bühne und demonstrierten für mehr Demokratie in Augsburg.

Hintergrund war die Podiumsdiskussion „‚Who the f… is my next Rathausboss“ und die dazugehörende Forderung der Jugend nach politischen Fürsprechern für die Anliegen der Jugend am gestrigen Donnerstagabend.

Die V-Partei³ war vor Ort und begrüßte grundsätzlich das Engagement des Stadtjugendrings. Deutliche Kritik übt der OB-Kandidat Roland Wegner jedoch an der Zusammenstellung der Podiumskandidaten, wo nur 4 von den 13 zur Wahl zugelassenen OB-Kandidaten eingeladen wurden. In einer Pressemitteilung wird auf die öffentliche Sonderstellung des Stadtjugendrings verwiesen, der überwiegend von städtischen Zuschüssen gespeist wird. So findet sich im aktuellen Nachtragshaushalt der Stadt Augsburg ein Gesamtzuschuss in Höhe von 3,5 Millionen Euro (für Personal- und Sachkosten) an den Augsburger Stadtjugendring. 

Auch die vielbeachtete Plakataktion des Stadtjugendrings, bei der diese Podiumsdiskussion und einige Kandidaten promotet wurden, hält Wegner  für diskussionswürdig. Nämlich dann, wenn der Stadtjugendring mit öffentlichen Geldern und einer Sondergenehmigung der Stadt Augsburg für die Plakatierung selber entscheidet, welche OB-Kandidaten in den Blickpunkt gerückt und welche manipulativ ignoriert werden. Auf den Plakaten wurden nur 9 von 13 OB-Kandidaten namentlich aufgeführt. Nicht berücksichtigt wurden die OB-Kandidaten Hummel, Jurca, McQueen und Wegner.

Für die V-Partei³ ist die sicher gut gemeinte Kampagne des Stadtjugendrings leider ein demokratischer Fehlgriff und gibt der Stadt Augsburg als Hauptgeldgeber eine Mitverantwortung. "Förderungen müssen dem Gemeinwohl dienen und sollten gerecht, neutral und demokratisch eingesetzt werden. Die Neutralitätspflicht wurde seitens Stadt Augsburg und Stadtjugendring ganz klar missachtet, ein Bärendienst für die Demokratie", so der Bundesvorsitzende der V-Partei³.

Für die neue V-Partei³ lebt Demokratie von Vielfalt und nimmt für sich in Anspruch, ein starker politischer Fürsprecher für die Anliegen der Jugendlichen - gerade in Sachen Klimaschutz - zu sein und regt an, dass der Stadtjugendring aus seinem Fehler lernt und noch eine weitere Podiumsdiskussion für die anderen 9 OB-Kandidaten organisiert.

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