Silvester-Tipps für Tierbesitzer

Alarmiert, aber noch nicht panisch - mit etwas Glück und besonnenen Besitzern wird Silvester für diese Katze nicht allzu stressig.

Die Tierärztin rät*

Wenn es die Menschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch in und um Augsburg wieder Tausende von Hunden und Katzen ängstlich unterm Sofa. Denn sie haben generell ein empfindlicheres Gehör als Menschen, für Tiere sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Der in der Silvesternacht allgegenwärtige Pulvergeruch unterstreicht in der Wahrnehmung der Tiere das Katastrophenszenario noch.

Hier einige Tipps, wie verantwortungsbewusste Tierhalter die Auswirkungen der Knallerei für ihre Tiere mildern können:

- Zitternde Tiere nicht trösten, das würde sie allenfalls in ihren Ängsten bestätigen.
- Die Ohren der Tiere nicht verstopfen, um Verwirrung und zusätzliche Desorientierung zu vermeiden.
- Ängstliche Hunde sollten in der Silvesternacht ausschließlich an der Leine ausgeführt werden
- In schlimmen Fällen helfen Baldrian oder angstlösende Medikamente vom Tierarzt.

Gewissermaßen von selbst versteht sich, dass Halter von ängstlichen Tieren keinesfalls selbst mitknallen sollten. Stattdessen lieber mit den Tieren in gewohnter Umgebung zuhause bleiben, die Vorhänge geschlossen halten und den Tages- bzw. Nachtablauf so „normal“ wie möglich gestalten. Höchstens können Fernseher oder Radio etwas lauter als üblich gedreht werden, um dem Silvesterlärm eine vertraute Geräuschkulisse entgegenzusetzen.

* Tonia Olson ist Ihre Tierärztin im Augsburger Tierheim an der Holzbachstraße.

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