Solawi: Obst und Gemüse im genossenschaftlichen Anbau

Die Themen "Artenvielfalt und Landwirtschaft" sowie "SOLAWI" erweisen sich als Magnet, viele Interessierte kommen zum "Januar-Offen Treffen" der Ortsgruppe Augsburg des BUND Naturschutz in Bayern in das Ana-Café. Die beiden Ehrenamtliche des BN, Irene Kuhn und Peter Häußinger, vertreten die Ortsgruppe Augsburg des BN an diesem Dienstag, 28. Januar, im gut gefüllten Kaffeehaus in der Augsburger Innenstadt.

Beim jüngsten Treffen des Bund Naturschutz Augsburg erfuhren die Besucher interessante Fakten zu Artenvielfalt und Landwirtschaft.

Irene Kuhn hatte zum jüngsten Treffen des Bund Naturschutz (BN) in Augsburg konkrete Zahlen mitgebracht zu Artenvielfalt und Landwirtschaft. Schnell war klar: In Bayern herrscht eine Überproduktion an Milcherzeugnissen und eine Unterproduktion von Obst und Gemüse. Kuhn und Peter Häußinger vertraten die Ortsgruppe Augsburg des BN beim Treffen im gut gefüllten Kaffeehaus in der Augsburger Innenstadt.

Was kann der Einzelne tun? "Zum einen sollen wir wieder unsere Nahrungsmittel wertschätzen und weniger wegwerfen. Wir leben gesünder und nachhaltiger, wenn wir weniger Fleisch essen und wieder mehr Gemüse und Obst aus dem jahreszeitlichen heimischen Angebot kaufen", sagte Irene Kuhn.

Das war dann die passende Überleitung zum Augsburger genossenschaftlich organisierten Vertrieb von Lebensmittel namens Solawi. Peter Häußinger hat sich für diese Form stark gemacht und freute sich, dass unter den Gästen des Abends Fachleute von Solawi von ihren direkten Erfahrungen seitens der Bauern und der Kunden erzählen können und sein Wissen ergänzen konnten.

So erfuhren die Zuhörer, dass bei der solidarischen Landwirtschaft die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben werden. Die Verbraucher organisieren und finanzieren mit. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichten sich Privatpersonen, jährlich im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Solawi-Betrieb zu zahlen.

Somit sichert diese Form der Landwirtschaft ein kalkulierbares Einkommen der Bauern, die regionale Lebensmittel herstellen. Die Abnehmenden erhalten im Gegenzug die gesamte Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie Brot und Käse.

Der persönliche Bezug mache die gegenseitige Verantwortung bewusst. Wesentlich sei also, dass eine Gruppe von Menschen die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte beziehungsweise alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, vorfinanziert. Alle teilten sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Untereinander können die Verbraucher ihre Lebensmittel auch nach den eigenen Bedürfnissen tauschen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite. (pm)

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