Steckbrief: Kleine Salmler

Kleine Salmler sind eine Freude für’s Auge und bereichern jedes Aquarium

Oder: Welches Tier passt zu mir?*

Allgemein: Allein in Deutschland stehen Aquarien in rund 1,9 Millionen Haushalten. Damit gehören Fische zu den beliebtesten Heim- und Haustieren des Landes.

Lediglich vier bis acht Zentimeter groß werden die artenreichen Kleinen Salmer. Die farbenfrohen Tiere werden Neulingen der Aquaristik neben Guppys und Platys besonders empfohlen werden. In der Natur kommen sie in etwa 2000 Arten vor allem in Süd- und Zentralamerika sowie in Afrika vor. Zu ihnen gehören winzige Ziersalmler ebenso wie fleischfressende Piranhas. In deutschen Wohnzimmern finden sich dagegen meist Sägesalmler, Kopfsteher, Schrägschwimmer und Beilbauchsalmer, namentlich die klein bleibenden Schmuck-, Phantom-, Glühlicht- und Rotkopfsalmler. Besonders beliebt und häufig sind die tagaktiven Neonsalmler, auch Neonfische genannt. Der Name ist Programm, sie schillern in den unterschiedlichsten Farben und leuchten bei entsprechendem Lichteinfall auf wie kleine Juwelen. Zudem können die friedlichen, unaufwändigen Aquarienbewohner gut mit anderen Fischarten vergesellschaftet werden.

Lebenserwartung: 3 – 10 Jahre

Haltung: Alle Kleinen Salmler leben in Schwärmen, in Aquarien also ab mindestens zehn Tieren. Das ausreichend große Aquarium sollte freien Schwimmraum ebenso bieten wie Versteckmöglichkeiten in unterschiedlich dichter Bepflanzung. Ein dunkler Boden mit üblichem Aquariensand oder -kies beruhigt Salmer. Nach oben hin sollte zum Eigenschutz der springfreudigen Fische ausreichend Platz zwischen Wasser und Beckenrand und sicherheitshalber auch eine Abdeckung vorhanden sein.

Zur Standardausrüstung gehören Filter, Heizstab, Thermometer, Wassertest, Mulmglocke, ein Wasseraufbereiter für den Schleimhautschutz und ein feinmaschiger Kescher. Pflegeaufgaben wie Wasser wechseln, Pflanzen schneiden und Scheiben putzen fallen regelmäßig an.

Futter: Bevorzugt tierische Nahrung, meist in Flocken- und Tablettenform, dazu auch als Frost- (Mückenlarven, Artemia) und Lebenfutter (Tubifex, Wasserflöhe). Bewährt hat sich die gelegentliche Gabe von Torf, Eichenextrakt oder sonstigen Huminstoffpräparaten.

Zum Tierarzt bei: Flossenschäden, Hautveränderungen wie Flecken oder Beläge, ungewöhnlich hektische oder unkoordinierte Bewegungen. Auch die wichtigsten Wasserparameter im Aquarium sollte regelmäßig ein fischkundiger Tierarzt kontrollieren.

* Ein Service des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung e.V.

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