Steckbrief: Siberian Husky

Aufmerksam, blauäugig und unternehmungslustig – Nero ist ein wahrer 'Bilderbuch-Husky'

Oder Welches Tier passt zu mir?*

Allgemein: Blaue Augen, dichtes Fell, mittelgroß und ein unglaublich ausdauernder Bewegungshund – dieses Idealbild eines Siberian Husky entspricht durchaus der Realität, auch wenn die Augen manchmal braun oder gemischtfarbig sind. Gezüchtet wurden die zähen Kraftpakete ursprünglich als Zug- und Arbeitstiere in Sibirien und Alaska, wo sie noch heute als Schlittenhunde selbst im tiefsten Winter Höchstleistungen bringen.
Im Aussehen sowie in ihrem ausgeprägten Rudelverhalten sind Huskies noch nah am Wolf, andererseits aber auch menschenfreundlich und kontaktfreudig. Deswegen sind sie als Wachhunde eher ungeeignet. Ebenso wenig als klassische Familienhunde, denn die lebhaften, oft eigenwilligen Tiere brauchen jeden Tag außerordentlich viel Bewegung und auch reichlich Aufmerksamkeit.

Lebenserwartung: 12 – 15 Jahre

Haltung: Obwohl Huskies ausgeglichen und robust sind, eignen sie sich mit ihrem geradlinigen Wesen, ihrer enormen Bewegungsfreude und ihrer Abenteuerlust nicht für Hundeneulinge. Außerdem wird Rudelhaltung, zumindest mit zwei Hunden, empfohlen. Ausgiebige Bewegung im Freien – mindestens mehrere Kilometer jeden Tag bei jedem Wetter – ist unabdingbar, etwa beim Schlittenrennen, wahlweise beim Laufen oder Radfahren.
Das dichte Husky-Fell mit Unter- und Deckwolle sollte jede Woche ausgiebig gebürstet werden; Fellwechsel ist zweimal im Jahr. Ebenfalls wissenswert: Huskies bellen zwar nur wenig, heulen aber lautstark.

Futter: Aktive Huskies haben einen hohen Energiebedarf, entsprechend hochwertig und ausgewogen sollte das Futter sein. Bewährt haben sich Nahrungsergänzungsmittel mit Zink (s.u.) sowie zum Gelenk- und Knorpelschutz. Auch bei Nassfutter auf ausreichend frisches Trinkwasser achten.

Zum Tierarzt bei: Häufig leiden Huskies unter Analoger bzw. zink-reaktiver Dermatose, einer durch Zinkmangel hervorgerufenen Hautkrankheit. Sie verursacht Haarausfall (vor allem im Gesicht), Schleimhaut-Rötungen, offene Stellen und Verhornung der Ballen. Der Tierarzt hilft und kann Sekundärinfektionen durch Bakterien oder Hefepilze entgegenwirken. Wenn selbst kleinere Wunden erheblich bluten, muss ein Husky zum Ausschluss einer Willebrand-Blutgerinnungsstörung ebenfalls zum Tierarzt.

* Ein Service des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung e.V.

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