Steckbrief: Zebrafinken

Zebrafinken sind hübsche, gesellige Sänger

Oder: Welches Tier passt zu mir?*

Allgemein: Australien und die Sunda-Inseln sind die ursprüngliche Heimat der Zebrafinken. Sie gehören zu den Prachtfinken und sind mit ihrer auffälligen Federzeichnung, dem orange-roten Schnabel und den farblich passenden Beinen schon äußerlich eine Freude. Weitere Beliebtheitspunkte sammeln die munteren Vögel durch ihre Sangesfreude und die unaufwändige Haltung. Insgesamt gelten Zebrafinken als gut geeignet auch für noch unerfahrene Vogelfreunde. Besonders menschenfreundlich, sprich handzahm, werden die Tiere allerdings nicht

Der Name Zebrafink deutet auf die schwarz-weiß quergestreifte Kehle der Männchen, die auch an ihren orangefarbenen Bäckchen zu erkennen sind – Ausnahmen unter den heute fast 100 gezüchteten Farbschlägen bestätigen die Regel. Das Federkleid der Weibchen ist meist etwas schlichter mit überwiegend Weiß-, Grau- und Beigetönen. Der Schnabel von Jungtieren ist anfangs noch schwarz gefärbt und auch die Gefiederzeichnung prägt sich erst nach der ersten Mauser aus.

 

Lebenserwartung: 5 – 9 Jahre

 

Haltung: Zebrafinken sind gesellig, Gruppenhaltung ist unbedingt nötig, Freiflug wünschenswert. Die ausreichend große und mit Vogelsand ausgestreute Voliere sollte mit unterschiedlich dicken Zweigen (unbehandeltes Naturholz) als Sitzstangen ausgestattet sein, dazu Muschelkalk, Grit und unbedingt eine Badegelegenheit. Auch ein Sandbad nehmen Zebrafinken gern, abwechslungsreiche Kletterangebote wie frisches Blattwerk, Seile und/oder Leitern komplettieren die Ausstattung.

 

Futter: Vorgemischtes Exotenfutter enthält bereits eine finkenübliche Mischung aus Sämereien und tierischen Proteinen, ebenso die nötigen Magensteinchen. Zusätzlich mögen die Vögel frische Apfel- und Gurkenstückchen, Hagebutte, Vogelmiere, Löwenzahn, Petersilie und Wegerich. Selbstverständlich brauchen auch Zebrafinken frisches Trinkwasser, doch können sie bei Bedarf auch einige Zeit ohne auskommen.

 

Zum Tierarzt bei: Rasch handeln bei Apathie, Aufplustern des Gefieders, verklebte Augen, erhöhtes Schlafbedürfnis, soziales Absondern, schwere Atmung bei offenem Schnabel, Fressunlust.

 

* Ein Service des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung e.V.

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