Tempolimit darf geschätzt werden

von LeserReporter Nelesen Ubuto aus Augsburg-Stadt

In Deutschland undenkbar, doch in Österreich an der Tagesordnung. So können Polizisten aus dem Habsburger Land Geschwindigkeiten schätzen anstatt zu messen. Doch hier gibt es viele Probleme vor Gericht. Auch in Deutschland sind einige Fälle bekannt, doch vor Gericht hatten diese keine Relevanz.

Rote Autos gefühlt schneller

Auch wenn man es wissenschaftlich nicht genau erklären kann, sind bei der Schätzung rote Autos immer zu schnell. Obwohl sie genau nach Vorgabe fahren. Es wird vermutet, dass die Signalfarbe Rot hier eine Rolle spielt. Auch gibt es Erfahrungen mit Xenon-Lampen, welche das Einschätzen der Geschwindigkeit beeinflussen.

Licht trübt die Einschätzung

Licht, egal in welcher Intensität, beeinflusst ebenfalls die Wahrnehmung der geschätzten und der tatsächlichen Geschwindigkeiten. Weiterhin sind Außengeräusche durch Motor und Auspuff entscheidend. Ein Motor, welcher stark aufheult, wird immer als zu schnell eingeschätzt. Auch hier wurde schon mehrfach das Gegenteil bewiesen. Daher ist es sehr fraglich, warum in Österreich solche Einschätzungen der Geschwindigkeiten zugelassen sind. Denn es ist keine sicherer und genaue Messungsmethode.

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