Tierische Reisebegleiter brauchen Schutz

Reisen mit Haustieren – ins Ausland nur mit Ausweis

Vorbeugen / Wichtige Impfungen für Haustiere bei Auslandsreisen

Augsburg. Wer gemeinsam mit seinem Haustier in den Urlaub fährt, sollte sich „bei Reisen ins Ausland rechtzeitig Gedanken um ausreichenden Impfschutz für den tierischen Gefährten machen“, empfiehlt Sabina Gaßner, Geschäftsführerin des Tierschutzvereins Augsburg. Manche Impfungen müssen stets aktuell sein, andere sollten regelmäßig aufgefrischt werden. Der Nachweis erfolgt mit einem vorgeschriebenen, vom Tierarzt ausgestellten und ausgefüllten EU-Heimtierausweis.

Hunde, Katzen und Frettchen müssen bei einem Grenzübertritt innerhalb der EU mit einem Transponder gekennzeichnet sein. Zudem muss bei ihnen die Erstimpfung gegen Tollwut schon länger als 21 Tage zurückliegen. In Kombination mit anderen Immunisierungen ist ein gewisser Zeitplan zu beachten. Zum Beispiel wirkt die freiwillige Grundimmunisierung von Hunden gegen die gefürchtete Leishmaniose erst nach frühestens sechs Wochen.

In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta muss für Hunde außerdem eine Behandlung gegen Bandwürmer nachgewiesen werden, die 120–24 Stunden (= 5–1 Tag*e) vor Einreise erfolgte und ebenfalls im EU-Heimtierausweis dokumentiert wird. Dem hat sich auch das Nicht-EU-Land Norwegen angeschlossen, in Liechtenstein und der Schweiz gelten die grundsätzlichen EU-Regeln. Details und wie weitere Nicht-EU-Länder die Ein- und Wiederausreise von Haustieren handhaben, besprechen Tierhalter mit entsprechenden Reiseplänen am besten mit ihrem Tierarzt.

Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V., Tel. 08 21/455 29 00, www.tierschutz-augsburg.de

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