Als Wohnen noch eine politische Idee war.

von LeserReporter Hans Blöchl aus Augsburg-Lechhausen
Auch der Birkenhof in Lechhausen, jetzt modernisiert und neu gestaltet, war einer der Wohnhöfe. Foto Blöchl

SPD Lechhausen organisiert Fahrt zu Augsburger Wohnhöfen.

„Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden“ heißt es in Artikel 106 der Bayerischen Verfassung. In der heutigen Zeit mit den massiven Wohnungsproblemen und explodierenden Mietpreisen aktueller den je. Ende des 19. und vor allem im 20. Jahrhundert haben vor allem sozialdemokratische Kommunen mit großen Wohnhöfen versucht, zum einen der Wohnungsnot entgegenzuwirken: Zum anderen sollte durch die Architektur auch das soziale Zusammenleben gefördert und das gemeinsame Leben und Gestalten gefördert werden. Auch in Augsburg gibt es eine Reihe dieser Wohnhöfe – Eschenhof, Birkenhof oder der Lessinghof sind typische Beispiele dieses „politischen“ Wohnungsbaus. Der SPD Ortsverein will in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung am Obstmarkt diese Geschichte (und Zukunftsperspektive?) in Erinnerung rufen und auch Schlüsse für heute ziehen. Unter der Führung des „notorischen“ Augsburgers Edgar Mathe unternimmt man am Sonntag 11. März von 13 – 16 Uhr eine dreistündige Busfahrt u.a. zum Eschenhof und zur Lechburg. Treffpunkt ist am Plärrereingang. Karten gibt es in der Buchhandlung am Obstmarkt Tel. 0821-518804 oder post[at]buchhandlung-am-obstmarkt[dot]de.

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