Wortschätzle 133 - Em Herbschd hosch a Sauarbed

Saggweis muasch feichde Kaschdaniabläddr weg bringa.

Von was hod ma em Herbschd am meischda em Garda? Vom Abfall! Bis die doch so scheene Kaschdanien d’Bläddr alle abgworfa hend, daureds. Vom Dach vom Gardahaisle muasch se au ra kriega, ned dass die feichde Bläddr z’schwer weared ond in der Nässe bloß no Moos drauf wagsa duad. Also nauf midm Besa aufs Dach ond Bläddr ragschoba. En dr Dachrinn hänged au d’Bläddr drin ond au d’Kaschdamobbla ond derige schdachelige Schelfa – ans Männla draus Baschdla dengsch do au nemme. Schbaß machd’s koin, rudschig ischs au, saggrisch aufbassa muasch, dass di id rahaud. Abr mer kenned ja froh sei, dass bloß saggweis Kaschdaniabläddr send, d’Bläddr so schee vom Baum rafalled, so hin ond her schaugled, bis se aufm Dach odr Boda akommed send. Wäred’s Palma, dann däded 70-Kilo-Bläddr em Wind so langsam raschweba – guad wenn’d ned drundr schdosch.
Ond von de Schdreichr ond Bluama isch dr Schnidd au no zom Endsorga, ganze Bündl flagged no em Garda ond es isch no so vill zom Doa. So schee au dr Herbschd isch, do hosch allwei zom Schuddla, Schaffa ond Rumdreggla em Garda, er machd echd a Sauarbed. Abr oins isch gwieß: Elle god’s so! (Stefan Gruber)

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