Wortschätzle 28 - A Dag am Schwäbischen Meer

Stefan Gruber

»Heuß ischs gwesa«, heiß ist es gewesen, am»Sundig«, am Sonntag. Aber ein Ausflug an das Schwäbische Meer, an den Bodensee, in den schwäbischen Nachbarbezirk, wo's »Wecka und Weckla«, Semmeln, gibt, ist für den Schwob immer etwas Schönes, vor allem mit der Aussicht auf ein kühlendes Bad.

Meersburg, Unteruhldingen, Konstanz... bis dahin zieht sich die Strecke ja schon ein wenig, besonders wenn so Sonntagsfahrer, solche »Trialer«, in dem Falle jemand der etwas betont langsam macht, solche »Leumsiadr«, Leimkocher und dieser Vorgang dauert sehr lange, vor dir hast.

Endlich am See angelangt, verlangen sie vier und fünf Euro Eintritt ans Wasser. Von wegen, der Schwob spart und nimmt 'nen öffentlichen Zugang zum See. »Steunig«, steinig, ist der Weg ins Wasser - und was für Brocken - und glitschig. So »steunig«, dass danach richtig »hatschig bisch«, also schlecht zu Fuß. Und warum? Weil die »Badelatschen«, Badeschuhe, natürlich zuhause liegen.

Aber zur Belohnung für das erfrischende, aber steinige Bad gab es ein paar »Bolla Eis in dr Waffel«, ein paar Kugeln Eis. Bei der Hitze schmolz es natürlich rasant und man musste schnell schlecken, »schlotza«, dass der Schwob danach nicht aussah »wia a Trialer, ders Trenserle« vergessen hat, wie ein Trüler, der das Lätzchen vergessen hatte.

Alle weiteren Wortschätzle finden Sie hier.

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