Zwei Corona-Fälle im westlichen Landkreis Augsburg - Kutzenhausen und Bonstetten betroffen

Zwei erste Fälle des Corona-Virus sind im Landkreis Augsburg aufgetreten.

Zwei Personen aus dem westlichen Landkreis Augsburg sind offenbar mit Corona infiziert. Auf einer Pressekonferenz im Landratsamt wurden am Mittwochmittag erste Details bekannt gegeben. Demnach handelt es sich um einem Mann und eine Frau, jeweils im mittleren Alter. Beide gehören nicht zu einer Risikogruppe.

Wie das Landratsamt später konkretisierte, stammen die Patienten aus Kutzenhausen und Bonstetten.

Der Mann hatte sich kurz zuvor in Norditalien aufgehalten. Zwischenzeitlich befand sich der Patient im Uniklinikum Augsburg in klinischer Quarantäne, wird aber demnächst nach Hause nach Kutzenhausen zurückkehren.

"Bis zum Erhalt der Laborbefunde ist allen Kontaktpersonen angeordnet worden, bis auf Weiteres ihr Zuhause nicht zu verlassen und niemanden zu empfangen", betont das Landratsamt.

Im Fall der betroffenen Frau aus Bonstetten ist der Infektionsweg bislang unklar.

Schließung von Schulen nach aktuellem Sachstand nicht notwendig

Beide Patienten, die altersmäßig nicht in eine Risikogruppe fallen, weisen aktuell die typischen Symptome einer Erkältung auf. Ein Zusammenhang zwischen beiden Krankheitsfällen besteht nach momentanen Erkenntnissen nicht. Kontaktpersonen, für die ein Ansteckungsrisiko bestanden haben könnte, sollen getestet werden.

„Unsere nächsten Schritte richten sich nach den noch ausstehenden Laborbefunden der Kontaktpersonen beider Patienten“, erklärte Landrat Martin Sailer auf der Pressekonferent. Präventive Sofortmaßnahmen, wie die vorübergehende Schließung der Schulen, auf die die Kinder der Erkrankten gingen, seien nach aktuellem Sachstand nicht notwendig. Dies wäre nur der Fall, wenn die Testergebnisse der Kinder positiv ausfielen. 

Corona-Hotline eingerichtet

Die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt besteht weiterhin über die eigens eingerichtete Hotline unter 0821 3102-3999, die täglich zwischen 8 und 20 Uhr zu erreichen ist. Außerhalb dieser Zeiten stehen außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 und die Hotline Coronavirus Bayern unter 09131 6808-5101 zur Verfügung. Alle Landkreisbürger, die aus einer ausgewiesenen Risiko-Region zurückkehren und Grippesymptome aufweisen, werden aufgefordert, die Behörde über die Hotline zu informieren und sich entsprechende Verhaltensmaßnahmen aufzeigen zu lassen. Das gleiche gilt für alle, die mit einer positiv getesteten Person in Kontakt waren. Von unangemeldeten Besuchen in Arztpraxen, Kliniken oder im Gesundheitsamt ist unbedingt abzusehen. (jaf/pb/pm)

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