AVV-Tarifreform – ein Schritt in die richtige Richtung, aber unzureichend

von LeserReporter Peter Rauscher aus Augsburg-Stadt
Foto: Winfried Brecheler

„Der ÖPNV muss für alle attraktiv sein, für Augsburgerinnen und Augsburger mit Abo und Gelegenheitsnutzerinnen und -nutzer - mit dieser Reform ist das unmöglich,“ so Peter Rauscher, Sprecher der Augsburger GRÜNEN.

„Das Kurzstreckenticket ist schlichtweg zu kurz. Es sollte auf 7 Haltestellen erhöht werden oder man definiert den gesamten Innenstadtbereich als Kurzstrecke. Eine weitere Forderung ist die Wiedereinführung des Wochentickets und ein neues 3-Tagesticket. Dies ist vor allem für den wachsenden Tourismus interessant,“ so Peter Rauscher.

Das 365-Euro-Ticket, welches in vielen Städten schon umgesetzt ist, wäre auch für Augsburg wünschenswert.

Der öffentliche Nahverkehr wird nur dann genutzt, wenn er schneller und günstiger ist als das Auto. Dazu braucht es aber auch eine bessere finanziellen Ausstattung. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

Die Augsburger GRÜNEN werden am 21. März auf ihrer Mitgliederversammlung ausführlich über die Tarifreform diskutieren und ihre Forderungen den StadträtInnen für die Stadtratssitzung im April vorlegen.

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