Bildungsreferent Köhler hat schulpolitisches Chaos rund um die HSA zu verantworten

von LeserReporter FDP Augsburg aus Augsburg-Stadt

Die Weiterführung der von der Schließung bedrohten Hermann-Schmid-Akademie (HSA) zum kommenden Schuljahr scheitert möglicherweise am engen Zeitfenster, das zur Rettung noch bleibt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte müssen damit weiter um ihre Zukunft an der HSA bangen. Aus Sicht der FDP Augsburg trägt der scheidende Bildungsreferent Köhler (CSU) an dieser Lage einen großen Teil der Verantwortung. Die Liberalen fordern die von den Eltern ins Spiel gebrachten Varianten zügig auszuloten, um eine Lösung für die HSA auf den Weg zu bringen.

Der künftige FDP-Stadtrat Lars Vollmar kritisiert den noch amtierenden Bildungsreferenten scharf: „Das vorhandene schulpolitische Chaos rund um die HSA hat in hohem Maße Hermann Köhler verursacht.“ Den Liberalen stößt sauer auf, dass der Bildungsreferent bisher öffentlich bekundet hatte, dass es keine privaten Träger geben würde, die Interesse am gesamten Schulbetrieb der HSA haben. Durch die Initiative der Eltern habe sich nun aber gezeigt, dass es einen Investor gebe, der das Schulhaus kaufen will und auch beabsichtigt mit einer Verpachtung an einen neuen Träger die gesamte HSA zu erhalten.

„Dass die Stadt nun unter hohem Zeitdruck gegenüber dem Kultusministerium geraten ist, ist selbstverschuldet“, so Vollmar. Jetzt müsse sowohl mit dem Investor als auch den interessierten Schulträgern zügig eine tragfähige Lösung eruiert werden. Ob es zu einer so genannten „großen Lösung“ mit dem im Raum stehenden Investor kommt oder das Schulwerk der Diözese Augsburg als Alternative zum Zug kommt, sei unerheblich, macht Vollmar klar. „Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an der HSA brauchen baldmöglichst Planungssicherheit für das kommende Schuljahr – darum geht es!“

Die FDP sieht in der Beteiligung der Vorsitzenden des Bildungsausschusses im Augsburger Stadtrat ein positives Signal. „Ich bin mir sicher: Man hätte das Hin und Her rund um die HSA vermeiden können, wenn man anstatt auf Hinterzimmer-Politik von vorneherein auf Transparenz und Beteiligung des Ausschusses gesetzt hätte.“ Allerdings sei es für die FDP durchsichtig, dass Martina Wild vor allem als zukünftige Koalitionspartnerin der CSU hinzugezogen worden sei. „Ich hoffe sehr, dass CSU und Grüne um den Ernst der Lage wissen und die Teilnahme von Frau Wild an den Gesprächen nichts mit den Sondierungen oder Vorfestlegungen von Referentenposten zu tun hat.“

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