SPD stimmt für die Fusion

Am Samstag war es eine klare Sache: In großer Mehrheit stimmten die Delegierten der Augsburger SPD auf einem Sonderparteitag für die Fusion der Energiesparte der Stadtwerke mit Erdgas Schwaben. Damit weiß nun auch OB Kurt Gribl (CSU) eine stabile Mehrheit im Stadtrat hinter sich für die anstehende Abstimmung zu einem Ratsbegehren.

Dieses möchte das Stadtoberhaupt auf den Weg bringen, da ein zweites Bürgerbegehren gegen die Fusion aller Voraussicht nach zulässig ist. Ein erstes Bürgerbegehren war im April vom Stadtrat mehrheitlich für unzulässig erklärt worden.

Für die Augsburger SPD ist der Streit dagegen noch nicht ausgestanden. Frank Mardaus, Chef des SPD-Ortsvereins Ulrich, mag den Beschluss der Delegierten nicht anerkennen. "Wir sind überzeugt, eine Mehrheit der Augsburger Bürger und auch der Augsburger SPD-Mitglieder hinter uns zu haben, und werden weiter gegen die Fusion argumentieren", so Mardaus in einer Presseerklärung.

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