Straßensanierung in der Firnhaberau: Lösung des Konflikts in Sicht?

von Leserreporter Svenja Fischeraus Augsburg-Stadt
Die Anwohner des Siedlerwegs sind gegen die Pläne der Stadt.

Im Streit um die Straßenausbaubeiträge in Augsburg bahnt sich ein Kompromiss an. Weil die Stadt – wie vom Gesetzgeber verpflichtet – unter anderem für die geplante Straßensanierung des Siedlerwegs im Stadtteil Firnhaberau eine Beteiligung der Anwohner an den Kosten forderte, wollen sich diese im Verbund mit anderen Betroffenen mit einem Bürgerbegehren wehren.
Die Stadt wolle den Anrainern nun entgegenkommen. Eine Lösung soll vorsehen, dass direkte Anwohner des Siedlerwegs 30 Prozent der Kosten übernehmen, den Rest trägt die Allgemeinheit. Dieser Anteil entsteht durch den höheren Fremdverkehr, vor allem Busse der Stadtwerke. Bewohner des nördlichen Siedlerwegs hingegen wären weiterhin verpflichtet, 50 Prozent beizutragen. Diese Herangehensweise führte Baureferent Gerd Merkle in der Stadtratspressekonferenz aus. Nun will die Stadt 70 Grundstücke auf Maße und Art der Benutzung prüfen. Bis zum Frühjahr 2018 wolle man eine ausgearbeitete Lösung präsentieren.

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