AEV behauptet sich mit 4:1 gegen Adler Mannheim

von LeserReporter Oliver Böhm aus Augsburg-Stadt
Torschütze Matt Fraser tankt sich hinter dem Mannheimer Tor durch

Nach der Deutschland-Cup-Pause hatten die Augsburger Panther am Freitagabend die Möglichkeit, sich für die 8:3 Niederlage im ersten Hinspiel in Mannheim zu revanchieren. Und das taten sie mit einem 4:1 auch (1:1/0:0/3:0). Torschützen waren Matt Fraser (trifft jetzt auch wieder in der DEL), Drew Leblanc (2) und Christoph Ullmann. Für Mannheim traf Jan Järvinen.

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In einer körperbetonten aber fairen Begegnung konnten die Panther endlich eine knappe Partie für sich entscheiden. Die Treffer drei und vier waren jeweils Emptynetter. Den größten Anteil am Drei-Punkte-Sieg hatte wohl Olivier Roy, der mit einer Vielzahl von erstklassigen Saves seine Panther im Spiel halten konnte. Zudem vermieden die Hausherren unnötige Strafen und trafen das Tor. Somit haben die Panther nun 21 Punkte auf der Habenseite und konnten sich auf Tabellenplatz 11 verbessern.

Immer noch nicht mit von der Partie war Daniel Schmölz, der an einer Beinverletzung laboriert. Im Tor ging Olivier Roy an den Start, Drew LeBlanc war nach seiner Gehirnerschütterung auch wieder in der DEL zurück auf dem Eis. Christoph Ullmann wurde noch nachträglich für sein 900. DEL Spiel geehrt.

Drittel 1

Die erste gefährliche Aktion des Abends zeigten die Hausherren, Marco Sternheimer wurde prima vor Dennis Endras bedient, der Puck blieb aber bei letzterem hängen (4.). Nur eine Minute später konnten die Gäste mit 0:1 in Führung gehen. Dem Sololauf und Tor von Jan Järvinen ging ein vermeidbarer Puckverlust von Patrick McNeill an der Blauen Linie des Angriffsdrittels voraus (5.). Zwei Minuten später brannte es schon wieder lichterloh vor dem Panthertor. Aber Tommie Huhtala konnte eine 2-auf-1-Situation nicht nutzen.

Der Ausgleich zum 1:1 fiele in der 9. Minute. Torschütze war der Augsburger CHL-Topscorer Matt Faser, der auch endlich wieder in der DEL knipsen konnte. Ein Anspiel von hinter dem Mannheimer Tor, direkt in Slot, konnte der Kanadier unbedrängt verwandeln. Nach dem Ausgleich konnten die Panther die Partie deutlich ausgeglichener gestalten. In der letzten Minute gab es noch die erste Strafzeit des abends, Larkin musste wegen Hohen Stocks gegen Sahir Gill vom Eis. Insgesamt war das Spiel von einer ausgeprägten aber fairen Körperlichkeit geprägt.

Drittel 2

Mit einem Mann mehr konnte der AEV ins Mitteldrittel starten und sich auch einige Chancen erspielen, die beste Möglichkeit hatte Gill. In der 23. Minute traf Mannheim in Person von Ben Smith das vermeintlich leere Tor nicht. In letzter Sekunde konnte Roy noch seine Kelle erfolgreich einsetzen. Generell übernahmen die Kurpfälzer wieder das Heft und kamen immer wieder gefährlich vor Roy. Auf der anderen Seite konnten die Panther einige gefährliche Entlastungsangriffe fahren, wie Gill, der einen Rebound mit seinem Schläger in der Luft verpasste.

Die nächste nahezu hundertprozentige Chance hatten die Kurpfälzer in der 34. Minute. Nach sehenswerter Kombination konnte aber der freigespielte Huhtala die Scheibe wiederum nicht am Panthergoalie Roy vorbei ins Tor bringen. Mitten in der Mannheimer Drangphase hakte sich Matthias Plachta auf die Strafbank - und die Panther zeigten, wie man auch in Überzahl beste Chancen auslasen kann.

Ein taktisches Foul von Simon Sezemsky, Markus Eisenschmid wäre sonst alleine auf Roy gelaufen, brachte die erste Überzahl für den amtierenden Meister (37.). Die beste Gelegenheit hatte Andrew Desjardins, aber Roy konnte mit seinem Schoner die nächste gefährliche Möglichkeit verhindern.

Drittel 3

Und der Hexer im Panthertor war auch in der 42. Minute zur Stelle. Eisenschmid war zu einem Break-away aufgebrochen, konnte aber Roy nicht ausspielen. Kurz darauf konnte Braden Lamb aus aussichtsreicher Position den Puck nicht im kurzen Eck des Gästetors unterbringen (44.). Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas. Cody Lampl bescherte dem AEV das dritte Überzahlspiel (Beinstellen, 53.). Und diesmal klappte es mit dem Treffer. Simon Sezemsky bediente im Vorwärtsgang Drew LeBlanc, der zum 2:1 einnetzen konnte. Dem Treffer ging aber eine Foul gegen LeBlanc voraus (Lehtivuori, Stockschlag, 54.). Und somit ging es nach dem Führungstreffer mit der nächsten Augsburger Überzahl weiter. Ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Zwei Minuten vor Drittelende musste Sezemsky nochmals auf die Strafbank (Beinstellen, 59.). Auch dieses Foul hatte einen Mannheimer Alleingang verhindert. Torhüter Endras wurde zusätzlich vom Eis genommen und Christoph Ullmann bedankte sich bei sechs Mannheimer Feldspielern mit einem Emptynetter zum 3:1. Den Sack endgültig zu machte LeBlanc mit seinem zweiten Treffer, der zugleich den zweiten Emptynetter des Abends zum 4:1 bedeutete.

Am Sonntag muss den AEV in Krefeld antreten, bevor am Dienstag das Achtelfinal-Rückspiel in Biel ansteht. Wieder werden etwa 1.000 Fans ihr Team in die Schweiz begleiten, 750 davon im Sonderzug.

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