AEV bezwingt Schwenninger Wild Wings mit 3:1

von LeserReporter Oliver Böhm aus Augsburg-Stadt
Spielt auch nächste Saison in Augsburg - Olivier Roy bei seinem starken Auftritt gegen Schwenningen

Am Freitagabend stand die Partie gegen den Tabellenvorletzten der DEL, die Schwenninger Wild Wings, an. Mit einem 3:1 (2:1/1:0/0:0) konnten die Panther den 10. Tabellenplatz halten und bis auf drei Punkte an Wolfsburg aufschließen. Das erste Drittel wurde klar von den Hausherren dominiert. In den verbleibenden Spielzeit egalisierten sich beide Mannschaften zusehend. Torschützen waren T.J. Trevelyan, Daniel Schmölz und Simon Sezemsky.

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Wieder war das Curt-Frenzel-Stadion ausverkauft, 6179 Zuschauer wollten den Augsburger Kampf um einen (Pre-)Playoffplatz sehen. Freudige Kunde gab es bereits vor Spielbeginn. Der Augsburger Stadionsprecher gab die Verlängerung von Olivier Roy bekannt. Mit eben diesem starteten die Panther auch im Tor. Thomas Holzmann musste sich erkrankt abmelden, Steffen Tölzer laborierte noch an den Auswirkungen eines Checks. Nicht mehr im Lineup stand Mitch Callahan, der wohl für den Rest der Saison mit einer schweren Knieverletzung ausfallen wird.

Drittel 1

Die Panther gingen mit viel Engagement in die Partie. Jaroslav Hafenrichter hatte nach 20 Sekunden die erste gute Chance. In der 4. Minute hatte Drew LeBlanc die Führung auf der Kelle. Aber Dustin Strahlmeier konnte noch seinen Schoner ausfahren. Die erste Strafe des Abends ging wegen Beinstellens an Simon Sezemsky. Nach schwachem Aufbauspiel der Wild Wings konnten die Panther, in Person von LeBlanc, den Puck abfangen und T.J. Trevelyan auf Reisen schicken. Und Augsburgs Nummer 24 vollendete den Shorthander zum 1:0 in Bilderbuchmanier. Den nächsten Break gab es wenige Sekunden später. Diesmal scheiterte aber Matt Fraser. In Summe zeigten die Panther ein perfektes Unterzahlspiel.

Und die Panther waren weiterhin das spielbestimmende Team. Katastrophale Passfehler der Gäste taten ihres dazu. Die erste Überzahl für den AEV gab es in der 13. Minute. (Michael Blunden, Beinstellen). Und das beste Powerplay der DEL schlug wieder zu: Daniel Schmölz konnte im Slot zum 2:0. einnetzen. Dem Treffer ging ein spektakulärer Pass von Adam Payerl voraus, der mit dem Rücken zu Schmölz den Puck durch seine eigenen Beine nach hinten passte.

Ein hoher Stock von Schmölz und anschließende Übertriebene Härte von Dylan Yeo brachte für zwei Minuten mehr Platz für beide Mannschaften auf dem Eis. Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer zum 2:1 . Ein schneller Antritt und die Pantherabwehr war überlaufen. Torschütze war Troy Bourke aus der Halbdistanz. Maximilian Hadraschek hatte gleich im Anschluss die Chance auf den Ausgleich. Aber Roy war auf seinem Posten.

Drittel 2

Schwenningen ging mit deutlich mehr Offensivgeist ins Mitteldrittel und konnte sich gleich zu Beginn einige gute Möglichkeiten erspielen. Erstmals gefährlich wurde es auf Seiten der Gäste in der 26. Minute. Aber der Puck konnte im Gerangel vor dem Schwenninger Tor nicht über die Torlinie gebracht werden. Generell verstanden es die Gäste gut, die Panther nicht mehr so ins ins Spiel kommen zu lassen wie im Anfangsdrittel. Die Chancen der Schwarzwälder nahmen an Qualität zu, Roy agierte hoch konzentriert. Zunehmend ließen sich die Panther das Heft aus der Hand nehmen. Aber das Tor schoss der AEV. Simon Sezemsky zog nach gutem Aufbauspiel einfach mal von der Blauen Linie ab. Strahlmeier sah bei diesem Treffer nicht allzu gut aus. 3:1

Drittel 3

Roy bügelte in der 43. eine selbst verursachten Möglichkeit für die Gäste aus. Sein verunglückter Hinter-dem-Tor-Pass konnte er mit Hilfe des Pfostens und der Stockhand gerade noch so über das Tor lenken. Jordan Caron musste in der 47. Minute wegen Beinstellens vom Eis. Ein Aufbaufehler von Payerl gab Matt Carey die Chance auf einen Shorthander. Aber Oli Roy konnte den Alleingang entschärfen. Mehr war in diesem Überzahlspiel für die Panther nicht zu holen. Christoph Ullmann hatte in der 53. Minute die Entscheidung auf der Kelle, aber Strahlmeier ließ sich nicht überwinden. In der letzten Spielminute nahm Schwenningen den Goalie vom Eis und Scott Valentine noch eine Zweiminutenstrafe (Beinstellen). Dementsprechend standen sechs Wild Wings vier Panthern gegenüber. Aber das Abwehrbollwerk der Augsburger hielt bis zur Schlusssirene.

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