AEV gewinnt Spiel um die goldene Ananas gegen Kölner Haie mit 4:1

von LeserReporter Oliver Böhm aus Augsburg-Stadt

Während draußen strahlender Sonnenschein herrschte fand im Curt-Frenzel-Stadion das letzte Spiel der DEL-Hauptrunde 2019/20 statt. Das Spiel um die goldene Ananas, beide Mannschaften konnten ihren Tabellenplatz nicht mehr verändern, ging mit 4:1 an die Hausherren. Torschützen für den AEV war Sahir Gill, Matt Fraser, Daniel Schmölz und Drew LeBlanc, für den KEC traf Jason Akeson. Die spannendste Frage des Nachmittags war, gegen wen muss der AEV in den Preplayoffs antreten? In der Abschlusstabelle haben die falschen Panther aus Ingolstadt den 8. Tabellenplatz inne und laden am kommenden Mittwoch zur ersten von maximal drei Begegnungen.

Mit 6179 Zuschauern war das CFS bereits zum neunten Mal in dieser Saison ausverkauft. Und die Pantherfans bekamen bereits vor Spielbeginn eine Grund zum Jubeln: Braden Lamb bleibt auch in der kommenden Saison ein Augsburger. Nach einer kurzfristig anberaumten Operation war Olivier Roy wieder zurück im Tor, Steffen Tölzer aufgrund disziplinarischer Maßnahmen nicht im Line-Up der Panther und Patrick McNeill wurde mit einigen Blessuren für das Spiel am Mittwoch geschont.

Das Line-Up der Schiedsrichter hatte es auch in sich: Ex-Panther Aleksander Polaczek hatte als Hauptschiedsrichter DEL Premiere.

 

Drittel 1

Die erste gute Chance des Nachmittags hatten die Gäste vom Rhein. Nach einem Aufbaufehler der Panther, frei nach dem Motto „nimm ihn du, ich hab ihn sicher“, konnte Jason Akeson allein auf Roy zugehen, aber den Puck nur noch an den Außenpfosten setzen (4.). In der 8. Spielminute gab es die erste Strafzeit des Nachmittags, Ex-Panther Jonathan Matsumoto musste wegen Stockschlags auf die Strafbank. Das Augsburger Powerplay wollte aber noch nicht so recht ins Rollen kommen. Im Gegenteil, Jakub Kindl hatte in Unterzahl die nächste Chance auf die Führung, vorausgegangen war wieder ein unkonzentrierter Spielaufbau des AEV. In der 14. Minute musste Scott Kosmachuk wegen Hakens vom Eis. Aber gegen das schlechteste Powerplayteam der Saison ließen die Panther nichts anbrennen. Kurz vor Drittelende musst Pascal Zerressen wegen Beinstellens in die Kühlbox und eröffnete somit eine gute Ausgangssituation für die Panther im Mitteldrittel.

 

Drittel 2

Und die erste Chance des Nachmittags für die Panther (!) führte zum 1:0 (22.). Ein Konter in Überzahl, diesmal waren die Gäste mit dem Aufbauspiel überfordert, wurde von Sahir Gill in voller Fahrt unter die Latte gehebelt. Im Anschluss waren die Hausherren deutlich besser im Spiel. Warum die Kölner dieses Jahr die Playoffs verpassen, zeigte beispielhaft Frederik Tiffels, der in der 27. Spielminute in aussichtsreicher Position an sich bzw. Olivier Roy scheiterte. Trotzdem gelang den Domstädtern der Ausgleich durch Akeson, dem 1:1 ging eine Strafzeit von Henry Haase voraus (Beinstellen, 34.).

Und wieder war es ein Aufbaufehler, der dem 2:1 der Panther den Weg ebnete. Torschütze Matt Fraser konnte einen katastrophalen Aufbaupass im Kölner Drittel abfangen, mit Höchstgeschwindigkeit auf Hannibal Weitzmann zufahren und erfolgreich abschließen. Eine Rauferei zwischen Gill (2 Strafminuten) und Ugbekile (2 plus 2 Strafminuten) brachte kurz vor Drittelende (40.) wiederum die Panther in eine gute Ausgangssituation für das drittel Drittel.

 

Drittel 3

Gleich zu Beginn gab es eine weitere Strafe für den KEC, Mo Müller musste wegen Haltens vom Eis. Aber die doppelte Überzahl konnten die Panther nicht in Zählbares ummünzen. Eine prima Vorarbeit von Matt Fraser leitete das 3:1 ein. Sein Hintertorpass fand Daniel Schmölz, der kein Problem hatte, aus dem Slot zu verwandeln. Kurz vor Spielende konnte Drew LeBlanc noch auf 4:1 erhöhen. Während die Kölner davon überzeugt waren, dass der Puck bereits unter Goalie Weitzmann lag, hatte LeBlanc gedankenschnell erkannt, dass dem nicht so war und beförderte den Puck schließlich zum 4:1 Endstand über die Linie.

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