AEV muss sich 2:4 gegen Grizzlys Wolfsburg geschlagen geben

von LeserReporter Oliver Böhm aus Augsburg-Stadt

Voller Einsatz für die Preplayoffs - Torschütze Jaroslav Hafenrichter

Hockeytime am Sonntagnachmittag im Curt-Frenzel-Stadion. Es standen sich die Tabellennachbarn Augsburg (Platz 9) und Wolfsburg (Platz 8) gegenüber. Die Panther mussten sich knapp mit 2:4 geschlagen geben (0:2/2:0/0:2). Dem entscheidenden Wolfsburger Tor ging eine fragwürdige Nichtentscheidung der Schiedsrichter voraus. Torschützen für Augsburg waren Jaroslav Hafenrichter und Braden Lamb.

 

Der AEV hatte eine prima Ausgangssituation, den Konkurrenten aus dem hohen Norden zu überrunden. Leider blieb es beim „hatte“. Dementsprechend muss der Blick in die andere Tabellenrichtung bemüht werden. Verfolger Nürnberg muss erst am Sonntagabend antreten, das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Vorentscheidend für die Preplayoff-Teilnahme sollte aber die Niederlage der Kölner Haie bei der DEG sein. Sieben Spiele vor Ende der Regular Season hat der AEV satte 10 Punkte Vorsprung auf die Domstädter und die somit nur noch rein rechnerisch eine Chance auf die Preplayoffs.

 

Drittel 1

 

Die Augsburger Panther kamen mit viel Dampf auf die Eisfläche. Dem schwungvollen Auftakt, Jaroslav Hafenrichter und Daniel Schmölz hatten erste gute Szenen, folgte schnell eine kalte Dusche. Ein Konter der Gäste wurde erfolgreich durch Spencer Machacek zur 0:1-Führung verwandelt (2.).

Die erste Strafe des Nachmittags gab es in der 7. Spielminute gegen Wade Bergman, der wegen Hakens vom Eis musste. Außer einigen Fernschüssen konnten die Panther aber nur wenig produzieren, Wolfsburg verteidigte clever. Grizzly Dominik Bittner nahm nur wenig später die nächste Strafzeit (12., Beinstellen.). Kurz vor Ablauf der Überzahl konnte aber Wolfsburg wieder zu einem Konter ansetzen und Alexander Johannson einen sehenswerten Shorthander zum 0:2 vollenden.

Den ersten „Erfolgsmoment“ der Panther konnte Adam Payerl für sich verbuchen, er ging als Sieger aus einer kurzen Rauferei mit Jeff Likens hervor. Belohnung für die Einlage waren jeweils 2 plus 2 plus 10 Strafminuten wegen Fightings.

 

Drittel 2

Wolfsburg kam stark aus der Pause und hatte in den ersten beiden Minuten durch Mathis Olimb und Spencer Machacek beste Gelegenheiten. Aber Augsburgs Sportler des Jahres, Olivier Roy, war auf seinem Posten. Ein zauberhafte Kombination brachte den AEV mit 1:2 wieder zurück ins Spiel. Den Anschlusstreffer, nach einem Tic-Tac-Toe fürs Bilderbuch, erzielte Jaroslav Hafenrichter (26.). Das Tic steuerte Drew LeBlanc, das Tac Kosmachuk bei. In der Defensive blieben die Panther aber weiterhin etwas wackelig. Aber der Ausgleich viel in der 29. Minute. Mit Saisontreffer Nr. 7 konnte Braden Lamb, vorbei an Freund und Feind, zum 2:2 einnetzen.

 

Im Anschluss übernahm Augsburg immer mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen. Eine prima Gelegenheit hatte Matt Fraser, der aber am Bärengoalie Felix Brückmann, in aussichtsreicher Position scheiterte (34.). In der 37. Minute mussten Hafenrichter und Christoph Höhenleitner wegen Übertriebener Härte vom Eis, es ging mit 4 gegen 4 weiter. Kurz vor dem Ende hatten die Panther, u. a. durch David Stieler, noch mehrmals die Chance in Führung zu gehen.

 

Drittel 3

Das Drittel begann mit einem munteren Hin-und-her. Unter anderem hatte Marco Sternheimer die Chance, auf der anderen Seite der VW-Städter Olimb. Garrett Festerling beinstellte sich in der 45. Minute auf die Strafbank. Aber die Gäste verstanden es zum wiederholten Male, ein erfolgreiches Panther-Powerplay zu unterbinden.

Brenzlige Situation in der 51. Minute: Mit vereinten Kräften und einer zweiminütigen Strafe für Holzmann konnten die Panther den Wolfsburger Führungstreffer verhindern. Aber ein hoher Stock von LeBlanc komplizierte die Situation zusätzlich. Mit drei gegen fünf mussten die Panther in die Unterzahl. Und nach einem offensichtlichen Stockhalten gegen Lamb fiel schließlich der 2:3-Führungstreffer für Wolfsburg. Torschütze war Fabio Pfohl in der 53. Minute.

Ein Halten des Schlägers in der 55. Minute ließ nochmals Hoffnung für die Panther aufkeimen (Olimb, 55.). Kurz darauf brachte ein Crosscheck von Christopher Casto die Panther in eine fünf gegen drei Überzahl. Vielleicht verließ man sich zu sehr auf die Künste von Simon Sezemsky, der an diesem Nachmittag kein Scharfschütze war. Ein Emptynetter von Olimb besiegelte die 2:4-Niederlage gegen Wolfsburg (60.).

Weitere Bilder

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

Neueste Kommentare

Wann können wir wieder die Weiche Richtung …
1 Tag 15 Stunden
Osterglocken .....
1 Tag 15 Stunden
Osterglocken .....
1 Tag 16 Stunden
Kirschbaumblüte
5 Tage 20 Stunden
Kirschbaumblüte
1 Woche 21 Stunden


X